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Vier Feuerwehr-Einsätze: Adventskranz in Flammen

Vier Feuerwehr-Einsätze : Adventskranz in Flammen

Die Feiertagsruhe der Freiwilligen Feuerwehr Kaarst wurde gleich durch vier Alarmierungen gestört: Bereits am Samstag rückte die Wehr zu einem Wasserrohrbruch nach Holzbüttgen aus. An der Beuthener Straße wurde - bis die Mitarbeiter der Kreiswasserwerke kamen - die Einsatzstelle abgesichert und somit verhindert, dass ein Keller in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Feiertagsruhe der Freiwilligen Feuerwehr Kaarst wurde gleich durch vier Alarmierungen gestört: Bereits am Samstag rückte die Wehr zu einem Wasserrohrbruch nach Holzbüttgen aus. An der Beuthener Straße wurde - bis die Mitarbeiter der Kreiswasserwerke kamen - die Einsatzstelle abgesichert und somit verhindert, dass ein Keller in Mitleidenschaft gezogen wurde.

In der Nacht zum Heiligabend wurde Am Bisgeshof in Kaarst ein Container-Brand gemeldet. Vor Eintreffen eines mit acht Feuerwehrmännern besetzen Löschfahrzeuges hatte die Polizei den Container bereits gelöscht. Zu einem Zimmerband auf dem Langenfelshof im Kaarster Norden rückten am Heiligabend gegen 22.30 Uhr 26 Feuerwehrkameraden unter der Leitung von Manfred Beyer sowie die Polizei aus. Wie sich später herausstellte, hatte der 35-jährige Wohnungsinhaber offensichtlich vergessen, die Kerze eines Adventskranzes zu löschen, als er die Wohnung verließ, um im gleichen Haus bei Familienangehörigen zu feiern.

Dort wurde er durch den Brandgeruch aufmerksam. Er eilte in seine Wohnung, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Dabei erlitt er eine leichte Rauchvergiftung. Er musste zur Behandlung in eine Krankenhaus. In der Wohnung befanden sich noch eine Katze und ein Hund, die ebenfalls Rauchvergiftungen erlitten und von den Angehörigen zu einer Düsseldorfer Tierklinik gebracht wurden. Der Sachschaden wird von der Polizei auf gut 50.000 Mark geschätzt.

Am ersten Weihnachtsfeiertag wurde die Wehr dann nach Vorst zu einem Küchenband auf der "Heide" gerufen. Vor Ort eingetroffen, stellten die zehn Florianer fest, dass eine Spülmaschine aufgrund eines elektrischen Defektes in Brand geraten war. Die Bewohner konnten noch vor dem Eintreffen der Wehr das Feuer mit einem Pulverlöscher ersticken. Eine Bewohnerin musste vom Rettungsdienst versorgt werden, während die Feuerwehr lediglich eine Nachkontrolle vornahm.