Rudern : Achter steuern Erfolgskurs

Mit Platz acht für die Frauen der Rheinsprinter und Rang sieben für das Zweitliga-Boot des Neusser RV erfüllten die beiden Bundesliga-Achter mit Neusser Beteiligung auf der dritten Regatta in Duisburg die Erwartungen

Die Ruder-Bundesliga scheint aus Neusser Sicht zu einer Erfolgsgeschichte zu werden. Und das gleich in zweifacher Hinsicht. Denn immer mehr Sponsoren werden auf die beiden Achter mit Neusser Beteiligung aufmerksam.

"Wir freuen uns über die Unterstützung der Sparkasse Neuss und des Autohauses Geissel", sagt Thorbjörn Dörow aus dem Männerachter des Neusser RV. Der lieferte passend dazu beim dritten Bundesliga-Durchgang auf der Duisburger Wedau seine bisher beste Saisonleistung ab, belegte im Feld der 13 Zweitliga-Boote den siebten Platz und verließ damit erstmals die Abstiegsränge. Mit 15 Punkten sind die Neusser nun Zehnter, allerdings beträgt ihr Vorsprung auf den Wikingachter Berlin und den Creditreform-Achter Kassel gerade mal drei Zähler. "Deshalb ist es unser Ziel, beim nächsten Durchgang am 8. September in Münster den Aufwärtstrend zu bestätigen", sagt Dorow.

In Duisburg beendete der NRV den Zeitlauf auf Rang sieben und sicherte sich im Achtelfinale gegen Berlin und Hannover Rang zwei. Im Viertelfinale mussten sich die Neusser dann allerdings den Top-Teams aus Lübeck, Bad Waldsee und Duisburg geschlagen geben, so dass im Halbfinale mit der TU Dresden erneut ein harter Brocken wartete. Gegen den schonten die Neusser ihre Kräfte für das Finale um Rang sieben, das sie schließlich mit zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf den Dresdner Ruderclub für sich entschieden.

Nicht ganz so gut kamen die Rheinsprinter aus den Startlöchern: Die Frauen von Neusser RV und RC Germania Düsseldorf belegten im Zeitlauf nur Rang zehn. Danach setzten sie sich aber im Achtelfinale hinter dem Alsterachter gegen den RV Rauxel durch, mussten im Viertelfinale aber den Bonner Rheinperlen, dem Rheingold-Achter und dem DRC Hannover den Vortritt lassen. So kam es im Halbfinale zum erneuten Vergleich mit dem Alsterachter. Nach einer erneuten Niederlage zogen die Rheinsprinter dann im Finale gegen den DRC Hannover knapp den Kürzeren — zu Platz sieben fehlten am Ende nur fünf Zehntelsekunden. Doch mit Rang acht im Tagesklassement behaupteten sie auch Rang acht in der Gesamtwertung.

(NGZ)