Jüchen : Abitur - und was jetzt?

Auf die Frage nach der Zukunft haben Abiturienten aus Jüchen unterschiedliche Antworten gefunden: Sie planen einen Auslandsaufenthalt, engagieren sich im "Freiwilligen Sozialen Jahr" oder starten Lehre und Studium.

Am Freitag erhalten viele Schüler ihre Zeugnisse, aber einige haben sie bereits. Die 77 Jugendlichen, die am Gymnasium Jüchen ihre Reifeprüfung abgelegt haben, haben damit offiziell ihre Schullaufbahn beendet. Jetzt beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. Vier Abiturienten stellen ihre Pläne in der NGZ vor.

Einige von ihnen werden weiter lernen — etwa beim Studium an der Universität oder in der Ausbildung. Marius Bude macht beides zeitgleich — mit einer dualen Ausbildung bei einer Versicherung. Das Besondere: Der 19-Jährige pendelt zwischen Köln — und Düsseldorf.

Andere tauschen das beschauliche Jüchen gegen einen Aufenthalt in weit entfernten Orten, wie etwa Larissa Kahler, die nach Neuseeland geht. "Ich freue mich sehr, bin aber auch ein wenig nervös", sagt Larissa Kahler, die für mindestens ein Jahr am Projekt "Work & Travel" teilnimmt.

Wieder andere werden neue Erfahrungen sammeln, indem sie von der Schulbank direkt in ein "Freiwilliges Soziales Jahr" (FSJ) starten. Christina Krupp hat bereits einige Tage bei "Hephata" verbracht und hat sich für ein Jahr verpflichtet: "Die Schule war zwar schön, aber ich freue mich auf etwas Neues." Auch Steffen Pooth (19) engagiert sich als FSJ-ler beim Deutschen Roten Kreuz, danach will er Medizin studieren.

(NGZ)