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A-Jugend des TSV Bayer Dormagen startet verspätet ins Handball-Jahr

Nachwuchs-Bundesliga : A-Jugend des TSV startet mit Verspätung ins Handball-Jahr

Am Sonntag stellt sich der Tabellennachbar HSG Rodgau Nieder-Roden im TSV Bayer Sportcenter vor. Anwurf in Dormagen ist um 16.45 Uhr.

(sit) Eigentlich hatte die A-Jugend des TSV Bayer Dormagen den Spielbetrieb in der Bundesliga ja schon in der Vorwoche wieder aufnehmen sollen. Doch das vermaledeite Coronavirus verhinderte den Jahresauftakt in Melsungen. Diese Partie wurde jetzt für den 22. Februar neu angesetzt. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Los geht es für die Handballer vom Höhenberg nun eben am Sonntag (Anpfiff 16.45 Uhr). In der HSG Rodgau Nieder-Roden kommt ein Team ins TSV Bayer Sportcenter, „das sich bislang ähnlich schwer tut wie wir“, sagt Coach David Röhrig.

Der Blick auf den ihm zur Verfügung stehenden Kader stimmt den am Saisonende scheidenden Trainer zuversichtlich. Froh hat er registriert, dass einige der länger verletzten Spieler wieder aufs Feld zurückgekehrt sind. So die Rückraumakteure Benjamin Lincks, der für acht Monate auf Eis lag, und Moritz Kasper, der sich Ende Oktober im mit 33:21 gewonnenen Heimspiel gegen Melsungen an der Hand verletzt hatte. Doch vollends glücklich ist Röhrig nicht. Denn der bereits bei den Profis eingesetzte Lucas Rehfus befindet sich weiterhin im Aufbautraining, der Einsatz am Sonntag käme für den Halblinken zu früh. Und Linkshänder Alexander Schoss muss an der Schulter operiert werden, ist also erstmal raus.

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„Jammern hilft aber nicht“, sagt Röhrig. „Unser 2004er-Jahrgang spielt schließlich auch einen guten und schnellen Ball. Und da die Außen Finley Werschkull und Kaj Kriescher wieder dabei sind, können wir noch stärker übers Tempo kommen.“ Auf diese Weise soll der dritte Sieg im siebten Spiel der Hauptrunde gelingen, wobei der Trainer ein „relativ offenes Match“ erwartet: „Die HSG hat beim Tabellenzweiten Bittenfeld immerhin Unentschieden gespielt.“

Fürs Weiterkommen ist der Tabellenplatz zwar nicht entscheidend, aber je besser eine Mannschaft nach den 14 Hauptrundenspielen platziert ist, umso wahrscheinlicher ist es, in der ersten K.o.-Runde nicht auf einen Meisterschaftsfavoriten wie Titelverteidiger Füchse Berlin Reinickendorf zu treffen. Aktuell ist der TSV Sechster in der Staffel 2, die HSG Rodgau Nieder-Roden belegt den siebten Platz.