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A-Jugend des TSV Bayer Dormagen nach Sieg gegen Essen im Viertelfinale

Handball in Dormagen : A-Jugend des TSV steht im Viertelfinale

Bei TuSEM Essen gewannen die Dormagener Nachwuchs-Handballer im Rennen um den DM-Titel 36:30. Das Hinspiel der nächsten Runde steht schon am Donnerstag auf dem Programm.

Nach den vorhergegangenen Ergebnissen hätte den A-Jugend-Handballern des TSV Bayer Dormagen am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen TuSEM Essen schon ein Unentschieden gereicht, um ins Viertelfinale im Rennen um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Doch darauf ließ sich die Mannschaft von Trainer David Röhrig, der daheim in Quarantäne mitzittern musste und von Peer Pütz vertreten wurde, nicht ein. Unter dem Strich gab es einen klaren 36:30 (21:11)-Sieg.

David Röhrig war froh, dass er daheim nicht wirklich zittern musste. „Glückwunsch an die Jungs, das habt ihr gut gemacht, auch wenn es etwas holprig wurde“, meinte der Coach aus der Distanz. Die Grundlage für ihren Erfolg legten die Dormagener bereits in der ersten Hälfte, als sie auf der Basis einer starken Deckung ihre Führung immer weiter ausbauten und zur Pause mit zehn Toren Vorsprung schon für eine Vorentscheidung sorgten. „Wir sind wieder sehr gut in Sachen Abwehr und Tempo gestartet und haben direkt klargemacht, dass wir voll auf den TuSEM fokussiert sind“, meinte Peer Pütz. Gut war für die Dormagener, dass Sören Steinhaus nach seiner längeren verletzungsbedingten Pause als Alternative zur Verfügung stand. Mit dabei war auch Aron Seesing, der am Freitag schon bei den Zweitliga-Profis zum Einsatz gekommen war.

  • Aron Seesing ist schon regelmäßig bei
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Nach dem Seitenwechsel ließen es die Gäste vor dem Hintergrund der klaren Führung offenbar etwas lockerer angehen, so dass Essen zwischenzeitlich wieder Mut schöpfte und den Rückstand bis auf vier Tore verkürzen konnte. Doch immer wenn es so schien, als könnte das Spiel noch mal kippen, trafen die Dormagener. „Da haben wir es noch mal etwas spannend gemacht, in der Schlussphase war es aber wieder souverän“, meinte Peer Pütz. Etwas sorgen bereiten ihm zwei Spieler, die sich in der Partie verletzten. Während bei Robin Kremp hinterher vorsichtig Entwarnung gegeben werden konnte, steht die Diagnose bei Jakob Speth noch aus. Es besteht die Gefahr, dass er im Viertelfinale nicht dabei sein kann. Das Hinspiel steht schon kommenden Donnerstag bei der SG Flensburg-Handewitt auf dem Programm, das Rückspiel geht dann am Sonntag darauf über die Bühne.

Die Tore für den TSV Bayer Dormagen: Kremp (2), Speth (2), Hinrichs (4/2), Wilhelm (5), Köster (4), Leitz (5), Schmidt (1), Seesing (7), Steinhaus (3), Werschkull (1), Schoss (2)