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32. Straberger Crosslauf: Sieg für Petra Maak vom TSV Bayer Dormagen.

Leichtathletik : Petra Maak läuft mit Spikes zum Sieg

32. Straberger Crosslauf punktet mit toller Strecke und gemütlicher Atmosphäre.

Rund 255 Läuferinnen und Läufer gingen bei optimalem Cross-Wetter in Straberg an den Start und stellten sich der gewohnt abwechslungsreichen und anspruchsvollen Strecke. Zwar fehlten die ganz großen Namen aus dem Rhein-Kreis, das Feedback fiel aber wieder einmal fast durchweg positiv aus.

„An den beiden Tagen vor der Veranstaltung und am Samstag selber sind bei uns noch unerwartet viele Meldungen eingegangen, so dass wir mit 255 Startern und 223 Finishern sogar wieder mehr Teilnehmer hatten als im Vorjahr“, stellte Strabergs Vorsitzender Josef Schoos zufrieden fest. „Dank der eingespielten Helfer hat wieder alles reibungslos funktioniert und wie haben sehr gute Resonanz bekommen.“ Besonders die Strecke kam wieder sehr gut an. „Aber es war echt eine schwere Entscheidung, mit was für Schuhen man läuft“, sagte Petra Maak. „An manchen Stellen war der Boden noch sehr hart und gefroren, an anderen Stellen schon aufgeweicht und rutschig.“ Die Dormagenerin entschied sich schließlich wie die meisten Läufer für ihre Spikes und war mit einer Zeit von 20:39,3 Minuten die schnellste Frau auf den 4900 Metern. Platz zwei ging an Sophie Kaufmann aus Mönchengladbach, Dritte wurde Daniela Bach vom 1. FC Grevenbroich-Süd. „Ich hab mich gut gefühlt und die Strecke hat alles drin, was man sich bei einem Cross wünscht: flache und schnellere Passagen, aber auch schwierige und kurvige Teile“, so Maak. Den Sieg bei den Männern holte Sven Aßing für den FC Straberg, in 17:53,7 Minuten kam er mit über einer Minute Vorsprung auf Maximilian Jakobs (TuSoi Huckingen) und Christoph Schmitz aus Aachen ins Ziel.

In Kleinenbroich, Korschenbroich, Grevenbroich, Kapellen, Dormagen und der Novesia waren auch einige Vereine aus dem Rhein-Kreis Neuss stark vertreten und besonders bei den Kinder- und Jugendläufen erfolgreich. Im Bambini-Lauf war es eine ganz knappe Entscheidung. Ole Kaminski (Pulheimer SC) kam nur eine Sekunde vor Maarten Riekenbrauk und der Strabergerin Lena Hillebrecht ins Ziel. Jüngster Starter war Leo Kaminski (2016), aber auch er meisterte die Strecke problemlos.

Zwei Änderungen sind fürs kommende Jahr schon vorgesehen: Der Zick-Zack-Parcous am Anfang soll etwas vereinfacht werden, „damit er übersichtlicher für die Zuschauer ist“, so der Vorsitzende. „Zudem wird die Langstrecke wie allgemein gewünscht auch für Frauen und nicht nur für Männer angeboten.“ Sonst soll sich nichts ändern, „denn die Organisation war eigentlich perfekt, da gab es nichts zu meckern“, lobte Maak. „Es ist immer eine sehr gemütliche und liebevolle Atmosphäre in Straberg, da bleibt man gerne noch auf einen Tee zum Aufwärmen.“