3. Tischtennis-Bundesliga DJK Holzbüttgen reist nach Niestetal

Tischtennis: Tischtennis: Mit intensivem Training ins nächste Spiel

Normalerweise wird die ukrainische Spitzenspielerin der DJK Holzbüttgen kurz vor den Spielen in der dritten Tischtennis-Bundesliga eingeflogen. In dieser Woche ist das anders. Valerija Stepannovska  ist nach der 3:6-Niederlage gegen den VFL Kellinghusen nicht zurückgeflogen, sondern bereitet sich seit Montag in Kaarst und Düsseldorf auf die nächste Aufgabe am Sonntag vor.

Dann gastiert das DJK-Quartett (14 Uhr, Gemeindeturnhalle Niestetal-Heiligenrode, Karl-Marx-Straße) beim Tabellensiebten Sportclub Niestetal.

Valerija Stepannovska hat aber nicht nur täglich trainiert, sondern auch ein wenig vom Rheinland kennengelernt. „Ein Ausflug zum Düsseldorfer Fernsehturm und zum Kölner Dom gehörte zum Kulturprogramm“, sagt DJK-Kapitänin Lisa Scherring, die erneut mit einem schweren Spiel rechnet. „Niestetal ist eine sehr ausgeglichene starke Mannschaft für mich. Ein Punktgewinn wäre auswärts auf jeden Fall ein Erfolg für uns.“ Im Hinspiel trennten sich beide Teams in der Sporthalle am Bruchweg mit einem 5:5-Remis. „Am Sonntag ist alles möglich. Ich denke, da wird die Tagesform entscheiden. Wir sind ungefähr gleich stark. Mal sehen, was am Ende dabei raus kommt“, meint Miriam Jongen und auch Jana Vollmert könnte mit einem erneuten Remis leben: „Ich hoffe, dass wir zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen. Die Mannschaft ist gerade mit der starken Nummer eins sehr unangenehm für uns.“

Gemeint ist Emina Hadziahmetovic, die aktuell eine 4:2-Bilanz im Spitzenpaarkreuz aufweist. In der Hinrunde musste sie sich sowohl gegen Valerija Stepanovska als auch gegen Miriam Jongen in zwei knappen Fünfsatzspielen geschlagen geben. Dafür trumpfte im Hinspiel die Nummer zwei, Tetyana Maksimento (2:3), in Holzbüttgen groß auf und blieb ungeschlagen. Im unteren Paarkreuz verloren sowohl Jana Vollmert als auch Lisa Scherring gegen die Nummer drei der Hessinnen, Janina Ciepluch (2:3). Die Nummer drei, Ekaterina Moor (2:2), fehlte im Hinspiel. Auch in der Rückserie war sie erst zweimal dabei. Somit ist es gut möglich, dass erneut Katharina Morbitzer mit von der Partie sein wird, gegen die Jana Vollmert und Lisa Scherring ihre Spiele in der Vorrunde gewannen. Während die Kaarsterinnen gesichert im Mittelfeld stehen, kämpfen die Hessinnen noch um den Klassenerhalt.

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