Jüchen : 28 Buden rund um St. Jakobus

Der Jüchener Weihnachtsmarkt öffnet am 10. und 11. Dezember seine Tore. Er besteht nicht nur aus Glühweinbuden und Verkaufsständen. Wichtig sei auch das Innehalten, sagt Pfarrer Ulrich Clancett.

Die Jüchener stimmen sich aufs Weihnachtsfest ein: Am 10. und 11. Dezember ist auf dem um dem Kirchplatz eine Menge los. Beim siebten Weihnachtsmarkt der Gemeindeverwaltung und der katholischen Kirche bieten 28 Beschicker Kulinarisches und Dekoratives an.

Die Weihnachtsmarkt-Buden werden auf der Kirch- und der Rektor-Thoma-Straße aufgebaut. Der Parkplatz vor Haus Katz wird dieses Jahr nur zum Parken genutzt. "Wir mussten glücklicherweise kein ausgearbeitetes Sicherheitskonzept vorlegen, wie etwa die Organisatoren auf Schloss Dyck, da die Besucherzahlen nicht so hoch sind", sagt Bürgermeister Harald Zillikens.

Was ist neu? Es gibt wieder neue Motivtassen, aus denen die Besucher Glühwein oder Kakao schlürfen können. "Das hat einen historischen Hintergrund", sagt Pfarrer Ulrich Clancett. Zu sehen ist ein Ausschnitt der Jüchener Altstadt mit der Gaststätte "Zum Pömpchen"— einer Traditionswirtschaft, die im Sommer schließen musste. "So können wir dem Pömpchen und Wirt Heinz Wirtz ein Denkmal setzen", sagt Clancett.

Was ist besonders? In Jüchen geht es nicht nur um Glühwein und Weihnachtsbasteleien. Auch das Besinnliche soll nicht zu kurz kommen. Deshalb wird sich ein Teil des Programms in der St. Jakobus Kirche abspielen: Konzerte von Kirchenchören, Krippenspiele und das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern. "Die Kirche ist nicht nur für die Veranstaltungen geöffnet. Jeder, der im Weihnachtstrubel auch mal zur Ruhe kommen möchte, findet dort einen Rückzugsort", sagt Clancett.

Was zählt zu den Highlights? Samstag, 18 Uhr: Großes Feuerwerk. 19.30 Uhr: Konzert der Band "International Brass" in der Kirche. Besucher sollen nicht nur zuhören, sondern auch kräftig mitsingen. Karten gibt es für 12 Euro im Pfarrbüro. Sonntag, 9.30 Uhr: Gottesdienst.

Welche Stände gibt es? Jüchen setzt auf Abwechslung: "Da wir das große Glück haben, unsere Beschicker selbst auszuwählen, versuchen wir das Angebot an Ständen ausgewogen zu halten", sagt der Bürgermeister. Das kulinarische Programm hält Bratwurst, Waffeln, Glühwein und vieles mehr bereit. Besonders kreativ zeigen sich in diesem Jahr die Messdiener, die aus Nudelverpackungen Nikoläuse und Schneemänner basteln und verkaufen wollen.

(NGZ/rl)