27. Energie-Cross der SG Neukirchen-Hülchrath

Leichtathletik : An der Viehstraße geht es rund

Die SG Neukirchen-Hülchrath hofft bei der 27. Auflage des Energie-Cross am Samstag auf 400 Teilnehmer.

Willy Helfenstein ist ein erfahrener Läufer. Deshalb weiß er Crossläufe zu schätzen: „Regelmäßige Geländeläufe verbessern durch den wechselnden Laufuntergrund die Laufkoordination und sorgen für eine verbesserte Muskelkraft.“ Willy Helfenstein ist als Mann für die Öffentlichkeitsarbeit bei den Leichtathleten der SG Neukirchen/Hülchrath lange genug im Geschäft, deshalb weiß er auch, dass längst nicht Laufbegeisterten das so sehen: „Hobbyläufer und solche, die nicht in Leichtathletik-Vereinen organisiert sind, sind leider nur schwer für einen Crosslauf zu begeistern.“

Das spiegelt auch die Meldeliste für den Energie-Cross wieder, den die SG am Samstag zum 27. Mal auf der und rund um die Sportanlage an der Viehstraße organisiert. Dort sind, ganz im Gegensatz zu den meisten Stadt- und Straßenläufen, die „Vereinsläufer“ eindeutig in der Mehrzahl. Trotzdem kam Veranstaltungsleiter Bernd Juckel beim Durchzählen nach dem offiziellen Meldeschluss auf 331 Voranmeldungen. Das bewegt sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, trotzdem hofft Juckel, dass viele von der Möglichkeit der Nachmeldung Gebrauch machen, die bis eine Stunde vor dem jeweiligen Startschuss abgegeben werden können.

Das gilt vor allem für den Hauptlauf über 5100 Meter, der um 15.15 Uhr die Veranstaltung beschließt. Außer der Vorjahreszweiten und Siegerin von 2018, Carmen Blameuser (LT DSHS Köln), sind keine prominenten Namen aus der Läuferszene in der Liste vertreten: „Aber die melden meistens nach,“ beruhigt Willy Helfenstein. Mit dem Hauptlauf gemeinsam wird auch die Cross-Staffel über 3x1 Runde ausgettragen.

Auf alle Starter wartet ein anspruchsvoller Rundkurs mit eigens aufgeschütteten Erdhügeln und dreißig Strohballen, die übersprungen werden müssen, was (siehe Foto), vor allem dem Läufernachwuchs viel Spaß macht. Und weil die Runde maximal 1700 Meter lang ist und komplett durch den Innenraum der Sportanlage führt, kommen auch die Nicht-Aktiven als Zuschauer auf ihre Kosten.