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2. Hockey-Bundesliga: Neuss verliert in Gladbach

Hockey : HTC SW Neuss beginnt Saison mit einer Niederlage

Die Schützlinge von Trainer Matthias Gräber verlieren das Derby beim Gladbacher HTC mit 3:5.

Den von Spielertrainer Matthias Gräber erhofften „Big Point“ zum Auftakt hat Hockey-Zweitligist HTC SW Neuss nicht gesetzt. Im Derby beim Gladbacher HTC unterlag Schwarz-Weiß mit 3:5 (1:0). „Und das verdient“, resümierte Manager Stephan Busse.

Auf „einem schlechten Platz, der kein schönes Hockey zuließ“ (Busse), ließ der erste Treffer bis ins zweite Viertel auf sich warten. Stürmer Cedric Heimbach schoss die Gäste aus dem Getümmel heraus in Front (25.). Obwohl  der GHTC, mit dessen aus Südafrika gekommener Sturmspitze Abdud Cassiem die Neusser Abwehr riesige Probleme hatte, bis zur 40. Minute nicht nur ausglich, sondern auch mit 2:1 in Führung ging, hatte Busse nicht das Gefühl, „dass uns hier wirklich was  passieren kann.“ Doch nach einem folgenschweren Ballverlust von Paul Nacken und dem Gegentor zum 1:3 (45.) verloren die Neusser komplett ihre Linie. Busse: „Ab da hat unser Spiel nicht mehr funktioniert.“ Zwar benötigten Sebastian Draguhn mit einer verwandelten Strafecke und Julian Dettmer per Stecher  keine zwei Minuten für den 3:3-Ausgleich, aber irgendwie war nun der Wurm drin im Spiel des HTC Schwarz-Weiß. Dass die Partie schließlich noch mit 3:5 verloren ging, überraschte Busse darum nicht wirklich. „Klar, es hat auch ein wenig das Glück gefehlt, wir hatten schon genug Torchancen, aber bei uns lassen zu viele zu schnell den Kopf hängen.“

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Das könnte in dieser engen und ausgeglichen besetzten Liga, in der viele enge und hart umkämpfte Partien warten,  zum Problem und zu einer großen Gefahr werden. Am Samstag kommt Hannover nach Neuss. Der Neuling unterlag zum Start bei Blau-Weiß Köln mit 0:1, sei aber, wusste Gräber zu berichten, dabei die bessere Mannschaft gewesen. „Damit stehst du jetzt schon ein wenig unter Druck“, befürchtet Busse. Immerhin einen guten Einstand feierten in Mönchengladbach die beiden jungen Polen Patryk Pawak und Jacek Kurkowski. „Von denen kann noch richtig was kommen“, sagt Busse und prophezeit: „An ihnen werden wir noch jede Menge Spaß haben.“