Handball : Ostereier und Wiesel-Workouts

Was machen Handballer, wenn sie weder spielen noch trainieren können? Sie bemalen Ostereier. Zumindest die des TSV Bayer Dormagen haben es in den Tagen vor dem Osterfest getan, und das nicht nur für den Hausgebrauch.

Die bemalten kleinen Kunstwerke gingen zurück an den RKN Rhein-Kreis Neuss Pflegedienst, der auch Sponsor des Handball-Zweitligisten ist und die Eier zur Verfügung stellte. Fertig bemalt nahmen die Mitarbeiter des Pflegedienstes die Eier und ein Begleitschreiben mit zu ihren Klienten. „Ich finde es toll, dass die Handballer auf diese Weise Unterstützung leisten,“ sagen Regina Krafczyk und Jörg Lewandowski als Geschäftsführer der RKN. Ob die beiden Fans „ihre“ Handballer in dieser Saison noch einmal in Aktion sehen können, weiß keiner. Während die Handball-Bundesliga (HBL) am Montag (20. April) eine Entscheidung treffen will, ob und wie der Spielbetrieb in Erster und Zweiter Liga fortgesetzt werden kann, sagte deren Präsident Uwe Schwenker dem TV-Sender Sky Sport: „Wir wissen nicht, unter welchen Voraussetzungen wir wieder einsteigen können. Da ist natürlich bei den Verantwortlichen die Hoffnung größer als der Glaube. Ich persönlich halte es für eher unwahrscheinlich, dass wir die Saison zu Ende spielen." In der Zwischenzeit zeigen die Bayer-Handballer auf ihrer Facebook-Seite, wie sie sich zuhause fithalten – die „Wiesel-Workouts“ gibt es live an jedem Abend mit einem anderen Spieler.