2. Handball-Bundesliga Rhein Vikings verlieren gegen TV Großwallstadt

Handball : Rhein Vikings verlieren mit letztem Aufgebot

Zu beneiden ist Jörg Bohrmann nur bedingt um seinen Job als Trainer bei den Rhein Vikings, auch wenn er nach 19 Niederlagen am Stück, nur unterbrochen durch den „Weihnachtssieg“ über den Wilhelmshavener HV, immer noch feststellt: „Es macht riesig viel Spaß.“ Die 24:28-Niederlage (Halbzeit 10:12)  des Zweitliga-Schlusslichts gegen den TV Großwallstadt ärgerte ihn trotzdem: „Wären wir komplett gewesen, hätten wir gewonnen,“ stellte der 50-Jährige fest.

Doch ihm fehlten in Felix Handschke, Nils Artmann, die beide wohl bis zum Saisonende ausfallen, und Moritz Görgen drei wichtige Spieler. „Ich musste sogar drei Jungs aus der dritten Mannschaft auf die Bank setzen,“ sagt Bohrmann – wodurch der Kader der Vikings inklusive der nach dem Insolvenzantrag von Bord gegangenen Spieler inzwischen rekordverdächtige 32 (!) Namen umfasst.

Von denen nicht alle Zweitliga-Niveau besitzen: „Die jungen Spieler machen eine gute Aufgabe, aber sie sind noch nicht so weit. Sie müssen weiter hart arbeiten, um erst einmal das Niveau der Dritten oder Vierten Liga zu erreichen,“ sagt Bohrmann. Und sieht die Gefahr, „dass ich meine Leistungsträger wie Bennet Johnen oder Philipp Pöter verbrenne.“ Schließlich sind noch zwölf Spiele zu absolvieren.

Die Tore gegen Großwallstadt erzielten: Hoße (8/5), Pöter (6), Weis, Johnen (je 3), Skorupa (2), Middell und Gipperich (beide 1).