2. Handball-Bundesliga Rhein Vikings reisen zum ASV Hamm-Westfalen

Handball : Handball: Felix Handschke an der Schulter operiert

Für die Gegner sind es stets undankbare Aufgaben, gegen die Rhein Vikings spielen zu müssen. Denn das längst als Absteiger feststehende Schlusslicht der 2. Handball-Bundesliga hat bei seinen Auftritten vor allem in der Fremde rein gar nichts zu verlieren.

Das weiß auch Kay Rothenpieler. „Natürlich sind wir in diesem Spiel Favorit. Doch dafür gibt es auch am Samstag noch keine Punkte. Man muss jedes Spiel ernst nehmen,“  sagt der ehemalige Nationalspieler auf der Bank des ASV Hamm-Westfalen, der am heutigen Samstag (19.15 Uhr) die Vikings in der Westpress-Arena erwartet. Er warnt davor, die Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Ergebnisse zeigen, dass sie auch in dieser Konstellation konkurrenzfähig und ein unbequemer Gegner sind.“

Ob das auch für Samstagabend gilt, wird sich zeigen. Immerhin muss Jörg Bohrmann auf Nils Artmann, Moritz Goergen und Felix Handschke verzichten, der unter der Woche erfolgreich an der Schulter operiert wurde. „Ich wünsche Felix eine gute und schnelle Genesung. Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir unsere Leistungsträger nicht verbrennen,“ sagt Bohrmann, der mit den jungen Spielern in seinem Kader nur bedingt zufrieden ist: „Sie haben noch nicht das Niveau, das reicht erst einmal für die Dritte oder gar die vierte Liga.“ Sein Chef sieht das offenbar anders: „Wir haben ein gutes Kollektiv für die kommende Saison beisammen. Wir wollten jetzt so viele Chancen für eine gute Entwicklung mitnehmen und nächstes Jahr gestärkt zurückkommen,“ wird Geschäftsführer Daniel Pankofer in der Pressemitteilung der Vikings zitiert.

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