Handball : Bohrmann enttäuscht über Vikings-Pleite

Dabei waren die ohne die verletzten Christian Hoße (kam nur zu drei Siebenmetern aufs Feld), Miladin Kozlina und Ivan Milas angetretenen Gäste gar nicht so schlecht ins Spiel gekommen, scheiterten aber schon in der Anfangsphase an Balingens Schlussmann Tomas Mrkva, der am Ende mit 14 gehaltenen Bällen das Torhüterduell knapp gegen Vladimir Bozic (13) für sich entschied. „Weil wir selbst eine gute Torhüterleistung hatten, können wir froh sein, dass wir nur mit 26:33 verloren haben,“ sagte Bohrmann, der die Personalsituation nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte: „Die drei verletzten Spieler sind drei Säulen unseres Spiels, die sicher gefehlt haben. Das soll aber keine Ausrede sein, weil die anderen auch alle einen guten Handball spielen können – heute leider nicht.“

Die Entscheidung fiel vor 1898 Zuschauern nach der Pause relativ schnell. Von 18:13 zogen die Hausherren auf 25:16 weg. Dass angesichts dieses Vorsprungs der Sieg nicht noch höher ausfiel, lag auch daran, dass Balingens Trainer Jens Bürkle im zweiten Durchgang munter durchwechselte: „Dass wir die eine oder andere Chance noch haben liegen lassen, lag bestimmt auch daran, dass durch die vielen Wechsel etwas Unruhe ins Spiel gekommen ist,“ sagte Bürkle, erklärte aber seine Taktik mit dem Saisonzeitpunkt: „Es wird noch eine sehr, sehr lange Runde werden und wir konnten heute ein paar Spieler schonen.“ Jörg Bohrmann hingegen ärgerte sich: „Ich habe schon gedacht, dass wir hier besser mithalten können. Nach 35 Minuten haben wir aber die Quittung für unsere Fehler bekommen und waren auch in der Folge chancenlos.

Tore für die Vikings erzielten Oelze (8/5), Johnen (4), Handschke (4/1), Pöter (3), Artmann (2), Hoße (1/1), Weis, Coric, Bahn, Görgen (je 1).

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