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Fußball: 1. FC Süd muss kräftig abspecken

Fußball : 1. FC Süd muss kräftig abspecken

Nein, sagt Berthold Holz und tritt damit in der Fußballszene kursierenden Gerüchten entgegen, "wir sind nicht zahlungsunfähig." Dennoch bestätigt der kommissarische Vorsitzende der Fußballabteilung des 1. FC Grevenbroich-Süd, dass der Landesligist in einer schwierigen Situation steckt: "Zwei größere Sponsoren sind uns von der Schüppe gesprungen, deshalb mussten wir Kürzungen vornehmen." Damit, so Holz, seien jedoch nicht alle Spieler einverstanden gewesen. Erste Konsequenz: In Person von Michele Fasanelli (zum 1. FC Mönchengladbach, für den er schon einmal spielte), Sascha Bechthold und Jesko Rehers haben drei Spieler die Südstädter verlassen. Bechthold kehrt zum Rheydter SV zurück, auch Torhüter Rehers wird mit dem "Spö" in Verbindung gebracht.

Alle anderen, versichert der Süd-Vorsitzende nach einem Gespräch mit der Mannschaft, "wollen bleiben und dafür sorgen, dass wir das sechste Jahr in Folge in der Landesliga überstehen." Dass die Lage der abstiegsgefährdeten Grevenbroicher – momentan Tabellenzwölfter mit erst zwei Saisonsiegen und zwölf Punkten – durch die drei Abgänge nicht einfacher geworden ist, weiß auch Holz: "Dadurch, dass Trainer Reinhard Müller kurzfristig die Brocken hingeworfen hat, ist schon etwas Unruhe entstanden." Doch er ist überzeugt, dass in der verbliebenen Mannschaft genügend Potenzial steckt, um die Klasse zu halten. Trainer Thorsten Müllers beginnt bereits am 4. Januar mit der Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte, vier Tage später steht das erste Testspiel bei den in der Amateuren des FC Schalke 04 auf dem Programm. Volker Koch

(NGZ)