Rhein-Kreis Neuss: Soziale Netzwerke – ein Muss

Rhein-Kreis Neuss: Soziale Netzwerke – ein Muss

Facebook, Twitter & Co. – soziale Netzwerke eröffnen Unternehmen neue Chancen. Wie auch Mittelständler davon profitieren, erklärt Internetexperte Ossi Urchs am 28. November in Neuss. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Facebook, Twitter & Co. – soziale Netzwerke eröffnen Unternehmen neue Chancen. Wie auch Mittelständler davon profitieren, erklärt Internetexperte Ossi Urchs am 28. November in Neuss. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Zwei Drittel der Unternehmen im Rhein-Kreis messen dem Internet fürs eigene Geschäft große bis sehr große Bedeutung zu. Fünf Jahre weiter gedacht, steigt die Quote auf 80 Prozent. Das Internet als Verkaufs- und Informationsplattform – für die Wirtschaft in der Region ist es bereits heute unverzichtbar. Das ist keine gefühlte Einschätzung, sondern ein Ergebnis einer Umfrage bei 500 Unternehmen im Kreis.

Auftraggeber war im vergangenen Sommer die Initiative "Mittelstandsbarometer", getragen von Rhein-Kreis, Sparkasse Neuss und Creditreform. Jetzt wollen die drei Partner der hohen Bedeutung des Internets für die Wirtschaft in der Region mit einer ganz besonderen Veranstaltung Rechnung tragen: "Social Media – auch für den Mittelstand?" ist ein Abend mit "Internet-Guru" Ossi Urchs überschrieben. Am Montag, 28. November, spricht er im S-Forum der Sparkasse in Neuss über den wirtschaftlichen Nutzen sozialer Netzwerke gerade auch für den Mittelstand.

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Urchs berät seit Anfang der 90er Jahre Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Kommunikationsstrategien in interaktiven Medien. Auf seiner Kundenliste stehen Cisco, ProSieben, Neckermann oder Reemtsma. Für n-tv entwickelte er mit "NetNews" das erste businessorientierte Internet-Magazin, als Autor schreibt er Bücher und Beiträge für Fachzeitschriften und Blogs über Internet-Marketing und E-Commerce. Bei IBM, Microsoft, Telekom und vielen anderen tritt er auf Tagungen und Kongressen auf.

In Neuss widmet sich Urchs jedoch nicht den Großkonzernen, die längst ganze Abteilungen mit der Pflege ihrer Präsenz bei Facebook, Twitter & Co. beschäftigen, sondern kleinen und mittleren Unternehmen. Diese begegnen den sozialen Netzwerken oft noch mit Zurückhaltung. Keine Zeit dafür, sagen viele. Was bringt mir das? fragen andere. Ossi Urchs verspricht Antworten – und die können, so die Expertenmeinung, selbst für Kleinstunternehmer schnell von existenzieller Bedeutung sein.

22 Millionen Menschen in Deutschland nutzen Facebook, Tendenz steigend. Fast jeder arbeitet mit dem Internet. "Einer der wichtigsten Trends: Immer mehr Menschen nutzen soziale Netzwerke mobil, zum Beispiel mit ihrem Handy oder Smartphone", sagt Urchs. Damit verändere sich auch das Verbraucherverhalten dramatisch. Ganz gleich, ob Arzt, Lebensmittelhändler oder Schlüsseldienst, wer ein Geschäft suche oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen will, werde den Anbieter immer öfter in sozialen Netzwerken suchen. "Die Umwelt wird mehr und mehr über das Smartphone wahrgenommen. Wer dort nicht zu finden ist, bekommt schnell ein ernsthaftes Problem", sagt Urchs. Gleichzeitig eröffneten sich damit Chancen, neue Kunden zu gewinnen: "Die stehen schon vor der Tür, müssen aber wissen, wohin sie gehen sollen."

(NGZ)