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Situation im Rhein-Kreis Neuss: Aktuell 54 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert

Situation im Rhein-Kreis Neuss : Aktuell 54 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert

Im Rhein-Kreis Neuss ist bei 54 aktuell erkrankten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 1124 Personen sind wieder von der Infektion genesen.

Von den aktuell mit dem Virus infizierten Personen wohnen 24 in Neuss, 9 in Grevenbroich, je 5 in Dormagen, Jüchen und Meerbusch, 3 in Rommerskirchen, 2 in Kaarst und 1 in Korschenbroich.

An der Europaschule Marie-Curie-Gymnasium Neuss gibt es eine Corona-Infektion unter den Schülern der Stufe EF. Das teilt die Schule auf ihrer Facebookseite mit. Der Unterricht fiel am Montag für die betroffene Stufe aus, damit Nachverfolgungen durchgeführt werden können. Da alle Schüler und Lehrer eine Maske getragen haben, wird nicht von einer längeren Quarantäne-Zeit ausgegangen. Für alle anderen Stufen fand der Unterricht wie gewohnt statt.

Insgesamt wurden im Rhein-Kreis Neuss 1 202 Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Unverändert 24 Menschen sind an den Folgen der Erkrankung verstorben

Der Wert der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen liegt bei 7,3. Sollte dieser 50 erreichen, müssten verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen werden.

Aktuell sind im Rhein-Kreis Neuss noch 406 Personen als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt. 6 616 Personen konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden, da sie nach Ablauf der 14-tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeigten.

„Trotz der zuletzt wieder etwas sinkenden Infektionszahlen ist die Corona-Pandemie noch lange nicht überstanden“, warnt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und appelliert, weiterhin Verhaltens- und Hygieneregeln zu beachten: „Halten sie bitte möglichst immer 1,5 Meter Abstand und waschen sich regelmäßig die Hände. Tragen Sie eine Maske, wo es vorgeschrieben ist. Nur so können wir auch weiter von Lockerungen bei den Beschränkungen profitieren. Wir dürfen nicht nachlässig werden und die erreichten Erfolge gefährden.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar.

(NGZ)