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Wir feiern - in Vorst: Schützen-Gene von Vorfahren geerbt

Wir feiern - in Vorst : Schützen-Gene von Vorfahren geerbt

Seit 18 Jahren ist Peter Schmitz, Minister des Jung- Königs, bereits als Schütze aktiv.

Peter Schmitz kann mit seinen 24 Jahren schon auf eine 18-jährige Schützenlaufbahn zurückblicken, für seine Verdienste war ihm bereits 2011 der Jungschützenverdienstorden verliehen worden. Jetzt ist er einer der beiden Minister des Jungschützenkönigs Patrick Berrisch.

Der gebürtige Neusser, der immer in Vorst gelebt hat, marschierte von 1996 bis 2001 bei den Edelknaben mit, wechselte dann zu den Schülerschützen und schloss sich 2005 dem Jägerzug "Edelweiß" an, wo er ein Jahr später und im vergangenen Jahr Zugkönig war. Seine Eltern haben eine Nebenerwerbslandwirtschaft — kein Wunder, dass sich Peter sehr für Landmaschinen interessiert.

Gemeinsam mit seinem Vater restauriert er alte Traktoren hauptsächlich der Marke IHC, aber er hat auch einen Lanz Bulldog. Sein Job hat auch mit Technik zu tun: Peter arbeitet bei einer Müllentsorgungsfirma als Lkw-Mechatroniker, was mit Nachtschichten verbunden ist, die er aber gerne in Kauf nimmt. Die alten Traktoren und das Schützenwesen sind seine beiden größten Hobbys. Außerdem engagiert er sich im Arbeitskreis der Vorster Bruderschaft. Von Vater Hans-Peter hat er beides geerbt: Den Spaß, alte Traktoren wieder aufzumöbeln und sich in der Bruderschaft einzubringen.

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Sein Großvater Theo Schmitz war 1986/87 Schützenkönig, im selben Jahr hatte sein Vater Hans-Peter den Jungschützenkönigsvogel von der Stange geholt. Peter Schmitz hat eines mit dem aktuellen Jungkönig gemeinsam: Beide sind Singles. Zum Glück versteht er sich blendend mit seiner ein Jahr jüngeren Schwester Christiane: "Ich mache das gern." Auch sie hat die Schützenfestgene ihrer Vorfahren geerbt.

2007/2008 war sie Hofdame in Vorst und in Driesch, ein Jahr später war sie Jungschützenkönigin in Driesch an der Seite von Sascha Cohnen. 2010/2011 trat sie in Driesch erneut als Hofdame in Erscheinung. Christiane hat einen Freund, der in Schelsen im Schützenregiment mitmarschiert. Sie hat zurzeit allen Grund zur Freude: Nach Abschluss der Ausbildung zur Bürokauffrau in einem Mönchengladbacher Möbelhaus wurde sie von ihrem Lehrbetrieb übernommen.