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Rhein-Kreis: Unternehmen berät ab Oktober die Kreis-Kommunen zur Nutzung klimaneutraler Fortbewegungsmittel

Klimaschutz im Rhein-Kreis : Das wird für die Mobilitätswende getan

Unternehmen berät ab Oktober die Kreis-Kommunen zur Nutzung klimaneutraler Fortbewegungsmittel. Die Menschen sollen in Zukunft möglichst viel mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen.

Der Rhein-Kreis startet ab Oktober eine Fokusberatung zum Thema nachhaltige Mobilität. Dabei wird die Kreisverwaltung von dem Unternehmen energielenker projects GmbH beraten, das sich auf Energiewende in den Bereichen Energie, Gebäude, Mobilität und Umwelt spezialisiert hat. Im Mittelpunkt des Projektes stehen Klimaschutzaktivitäten und konkrete Handlungsempfehlungen.

Zusammen mit den kreisangehörigen Kommunen will der Rhein-Kreis neue Ideen rund um den Klimaschutz umsetzen. Alle Kommunen sollen von diesem Projekt profitieren. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke nennt ein konkretes Beispiel im Bereich der nachhaltigen Mobilität: „Wir wollen Anreize zur Nutzung möglichst klimaneutraler Fortbewegungsmittel schaffen. Die Menschen sollen in Zukunft möglichst viel zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Mit Hilfe der Fokusberatung möchten wir in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen die Mobilitätswende voranbringen“, macht er deutlich.

Thiago de Carvalho Zakrzewski, der Beauftragte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit des Kreises, freut sich, dass mit der Fokusberatung auch die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen umgesetzt wird. „Wir haben die Agenda 2030 vor zwei Jahren unterschrieben und unterstützen die Ziele seitdem auf vielfältige Weise“, sagt Zakrzewski, der in der Kreisverwaltung zusammen mit Kristin Michelis von der Stabsstelle Strukturwandel für das Projekt verantwortlich ist. Auch im Prozess des Strukturwandels im Rheinischen Revier und im Rhein-Kreis spielt die weitgehend klimaneutrale Transformation der Region eine wichtige Rolle: Um Nachhaltigkeit und Klimaneutralität zu erreichen, wird eine nachhaltige Mobilitätswende angestrebt.

Das Projekt wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Im Rahmen dieser Initiative unterstützt das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Dabei wird ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten abgedeckt von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen.

Weitere Infos zu dem Thema gibt es bei Thiago de Carvalho Zakrzewski unter 02181 601 6113 oder thiago.zakrzewski@rhein-kreis-neuss.de.

(NGZ)