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Rhein-Kreis: Regionales Bildungsnetzwerk soll Kinder und Jugendliche unterstützen

Rhein-Kreis will Schüler fördern : Bildungsnetzwerk unterstützt Kinder und Jugendliche

Im Rhein-Kreis soll ein Regionales Bildungsnetzwerk eingerichtet werden.

Dafür hat sich der Kreistag mehrheitlich ausgesprochen, um bessere Lern- und Lebenschancen für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Die Idee dahinter ist, dass beste Bildung im gemeinsamen und koordinierten Handeln aller Beteiligten vor Ort entsteht. Das sind Schulen, Lehrkräfte, Eltern, Kommunen als Schul-, Jugend- und Sozialhilfeträger, Schulaufsichtsbehörden, Bildungs- und Weiterbildungsträger und der Anbieter für außerschulisches Lernen bis hin zu den Hochschulen.

„Regionale Bildungsnetzwerke sind ein Zeichen gemeinsamer Verantwortung für gelingende Bildungsbiografien von Kindern und Jugendlichen“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zu dem Konzept, das in NRW schon in 50 kreisfreien Städten und Kreisen mit positiven Ergebnissen angelaufen ist. Wie Kreisschuldezernent Tillmann Lonnes ergänzt, werde dabei schulisches und außerschulisches Lernen miteinander verbunden. Im Mittelpunkt stehe die individuelle Förderung aller Schüler. So werden in einem Regionalen Bildungsnetzwerk lokale Bildungs-, Erziehungs- und Beratungseinrichtungen zu einem Gesamtsystem zusammengeführt.

Die verschiedenen Akteure knüpfen ein Netz, das einerseits Kinder und Jugendliche mit schulischen Problemen erreicht, andererseits Kinder mit besonderen Begabungen frühzeitig gezielt fördert. Zur Umsetzung muss der Kreis nun einen Kooperationsvertrag mit dem Land Nordrhein-Westfalen abschließen. Die Vorbereitung übernimmt das Amt für Schulen und Kultur. Nach Vertragsabschluss unterstützt das Land die Einrichtung des Bildungsnetzwerks mit einer pädagogischen Stelle.

(NGZ)