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Rhein-Kreis Neuss: Zahl der Corona-Todesopfer steigt auf 571​

Pandemie im Rhein-Kreis Neuss : Zahl der Corona-Todesopfer steigt auf 571

Ein 81-jähriger Mann aus Dormagen ist an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 571.

Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 8157 Menschen (Vortag: 7416) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Kreisweit 132.378 (Vortag: 132.333) Personen sind wieder von der Infektion genesen.

Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 1142,3 (Vortag: 1035,6). Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 141.106 (Vortag: 140.319) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 8157 Infizierten gehören 1002 (Vortag: 915) der Gruppe der unter 20-Jährigen an.

Der Aufenthaltsort der derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilt sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

  • Neuss: 2538 (Vortag: 2 298)
  • Dormagen: 917 (Vortag: 806)
  • Grevenbroich: 1251 (Vortag: 1 165)
  • Meerbusch: 762 (Vortag: 687)
  • Kaarst: 929 (Vortag: 859)
  • Korschenbroich: 883 (Vortag: 795)
  • Jüchen: 457 (Vortag: 419)
  • Rommerskirchen: 408 (Vortag: 379)

„Das wichtigste Ziel ist weiter, die Infektionszahlen zu senken“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine Überlastung der Krankenhäuser dauerhaft zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Auch nach dem weitgehenden Wegfall der Maskenpflicht ist es sinnvoll insbesondere in Innenräumen im öffentlichen Bereich eine Maske zu tragen. Dies ist ein effektiver Schutz vor einer Ansteckung. Die Aufhebung zahlreicher Einschränkungen setzt auch voraus, dass ein hohes Maß an Eigenverantwortung gezeigt wird“, so Petrauschke.

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„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Petrauschke. Dies sei insbesondere auch mit Blick auf den kommenden Herbst von hoher Bedeutung. „Unsere Impfquote ist leider noch zu niedrig, um dauerhaft eine breite Schutzwirkung sicherzustellen und eine hohe Zahl an schweren Krankheitsverläufen zu vermeiden“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises oder in dessen Impfzentrum in Neuss impfen zu lassen.

„Auch Schnelltests sind weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung und helfen dabei, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen“, so der Landrat. Er rät, sich weiter regelmäßig testen zu lassen und so zum Schutz aller beizutragen: „Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen finden sich auf der Kreis-Homepage.

(NGZ)