1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis

Rhein-Kreis Neuss: Im Impfzentrum sind Termine bis zum 21. März vergeben

Impftermine im Rhein-Kreis Neuss : Im Impfzentrum sind bis 21. März Termine vergeben

Nach wie vor versuchen viele Menschen verzweifelt, einen Impftermin zu bekommen. Ab 8. Februar sind fünf der acht Impfstraßen in Betrieb – an sechs Tagen pro Woche.

Bis Sonntag, 21. März, sind die Termine im Impfzentrum in Neuss vergeben. Das teilte Kreissprecher Benjamin Josephs auf Nachfrage mit. Wie viele Ü-80-Jährige bis dahin geimpft werden, konnte er allerdings nicht sagen. „Wir warten auf die Zahlen der Kassenärtzlichen Vereinigung“, so Josephs. Die habe aktuell noch keine lokalen Zahlen, informierte ein Sprecher, konnte nur Zahlen für den Bereich Nordrhein insgesamt nennen. Demnach wurden seit vergangener Woche 580.000 Termine vergeben, heißt 290.000 Menschen (Stand: Montag Morgen) über 80 Jahre haben einen. Zurzeit befände man sich noch im Buchungsfenster für die Erstimpfung bis zum 12. April.

 Im Impfzentrum des Rhein-Kreises ist alles startklar für den 8. Februar.
Im Impfzentrum des Rhein-Kreises ist alles startklar für den 8. Februar. Foto: Andreas Woitschützke

In den ersten drei Impfwochen (Start: 8. Februar) würden laut Josephs nun fünf der vorhandenen acht Impfstraßen an sechs Tagen in der Woche (donnerstags nicht) jeweils von 14 bis 20 Uhr geöffnet, ab der vierten Woche dann von 8 bis 20 Uhr, „weil die Zweitimpftermine hinzukommen“, so der Kreissprecher, der nochmals bemerkt, dass die Kapazitäten jederzeit erhöht werden könnten.

  • Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Covid-19
    Impfung erst im April : 2000 Corona-Impftermine im Kreis Lippe zuviel vergeben
  • Zwölf Kabinen stehen für die Impfwilligen
    Corona-Impfung für Radevormwalder : Bei der Anmeldung zu Impf-Terminen zahlt sich Geduld aus
  • Die Seniorenwohnanlage Rosenhof im Stadtteil Hochdahl.⇥rp-archivfoto:
    Altenheim Rosenhof in Hochdahl : Keine Reihenimpfung: Bewohner irritiert

Währenddessen erreichen die Redaktion weiter Berichte von Lesern, die oft über viele Stunden verzweifelt versuchen, Termine für ihre Angehörigen zu machen. Neu ist der Fall eines Lesers, der es geschafft hatte, telefonisch einen Termin für seine Schwiegermutter zu vereinbaren, aber auch nach fünf Tagen immer noch keine schriftliche Bestätigung im Briefkasten hatte. Bei einem erneuten Anruf bei der KVNO-Hotline mit der Bitte nachzuschauen, ob der Termin denn stehe, die Antwort erhielt, er (der Mitarbeiter) könne nicht auf den Kalender schauen. Dazu ein KVNO-Sprecher: „Natürlich kann der Disponent schauen, ob der Termin gebucht ist. Bei der Software in Nordrhein geht das. Man kann einen Termin suchen, finden, stornieren und umbuchen. Offenbar gab es dort eine falsche Auskunft.“