Rhein-Kreis Neuss EUFH erhält Zuschlag für Forschungsprojekt zur Zukunft der Arbeit

Wirtschaft im Rhein-Kreis: EUFH erhält Zuschlag für Forschungsprojekt

Ein Team aus Wissenschaft und Industrie soll Erkenntnisse zur „Zukunft der Arbeit“ gewinnen.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie vom Europäischen Sozialfonds forscht unter der Projektleitung der Europäischen Fachhochschule (EUFH) ein Team aus Wissenschaft und Industrie zur „Zukunft der Arbeit“ und zu den Veränderungen beziehungsweise neuen Anforderungen, die die Industrie durch die Digitalisierung durchläuft und in den nächsten Jahren weiter durchlaufen wird. Im Zentrum der Forschungsarbeit stehen sowohl kleine als auch mittlere Unternehmen.

Eskodia ist der Name des Forschungsprojekts. Das steht für „Entwicklung von Selbstorganisationskompetenzen in digitalisierten, industriellen Arbeitsumgebungen“. Dabei geht es um die Qualifizierung von Mitarbeitern und um die Frage, wie sie am besten „fit“ gemacht werden können für neue Anforderungen im Zeitalter von Industrie 4.0. Die Menschen stehen im Mittelpunkt des Forschungsprojektes. Sie sollen möglichst gut hineinwachsen in die veränderte Arbeitswelt, um mit digitaler Unterstützung die Welt von morgen mitzugestalten. Aus den Forschungsergebnissen werden am Ende Schulungen konzipiert, die auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtet sind.

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„Wir freuen uns, dass wir tolle Partner gewinnen konnten, die uns dabei helfen, kleine und mittelständische Unternehmen im digitalen Wandel wirkungsvoll zu unterstützen“, sagte Ute Gartzen-Wiegand, die das Projekt gemeinsam mit Michaela Moser an der Europäischen Fachhochschule initiiert hat. Mit dabei im Forschungsteam des bis 2021 mit mehr als einer Million Euro geförderten Projekts ist die Die AUT-TECH Fertigungstechnik GmbH, die in den Bereichen Automobil, Luftfahrt, Agrar, Medizin und Sonderfahrzeugbau erarbeitet. Oder das European 4.0 Transformation Centre, eine Ausgründung der RWTH Aachen, die Unternehmen bei der Umsetzung der sogenannten Industrie 4.0 berät.

Mit von der Partie sind auch die Ph-Mechanik, ein im Bereich Maschinenbau, Konstruktionen und Prototypenbau tätiges Unternehmen, die LBBZ GmbH, die das komplette Spektrum der Lasermaterialbearbeitung und der Blechbearbeitung anbietet und unter anderem den StreetScooter für die Deutsche Post fertigt, sowie die Deutsche MTM-Vereinigung, die darauf spezialisiert ist, effizienter Prozesse in Produktion und Logistik, in Dienstleistung und Büro zu gestalten.

(NGZ)
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