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Rhein-Kreis Neuss: Einkaufen mit negativem Corona-Test weiter möglich

Geschäfte, Kulturveranstaltungen, Dienstleistungen : Test-Option im Rhein-Kreis Neuss verlängert

Trotz hoher Inzidenzwerte bleiben die Geschäfte geöffnet. Vielerorts ist aber ein negativer Corona-Test erforderlich. Derweil schreitet das Impfen voran. Geimpft werden ab Montag auch die Jahrgänge 1946 und 1947.

Einzelhandel, Dienstleistungen und Kulturangebote mit aktuellem negativem Schnelltest nutzen – das wird im Gegensatz zu Düsseldorf im Rhein-Kreis Neuss weiter möglich sein. Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde bis zum 26. April verlängert.

Bei Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tagen in Folge über dem Wert von 100 liegt, so wie es im Rhein-Kreis Neuss der Fall ist, ist von der Landesregierung grundsätzlich eine Notbremse vorgesehen.

Die Alternative: eine Test-Option. Durch sie sind Bibliotheken, Museen, Kunstausstellungen, Burgen, Schlösser, Gedenkstätten, Zoos, botanische Gärten oder Landschaftsparks weiter zugänglich. Auch Freizeitsport in Gruppen von maximal 20 Kindern ist möglich. Außerdem gilt die Regelung für Geschäfte, die aktuell per „Click & Meet“ betreten werden dürfen. Ebenso Dienstleistungen, bei denen ein Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel Maniküre, Massagen oder Tätowierungen und Piercings. Für diese Beschäftigten gilt weiterhin, dass sie alle zwei Tage einen bestätigten negativen Schnelltest benötigen.

Derweil schreitet das Impfen der 70- bis 80-Jährigen weiter voran. Ab Montag können sich die Geburtsjahrgänge 1946 und 1947 im Buchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) für einen Impftermin anmelden. Sie können auch direkt einen Termin für ihren Lebenspartner – unabhängig von dessen Alter – mitbuchen. Eingesetzt wird der Impfstoff des Herstellers Biontech.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ruft alle Impfberechtigen dazu auf, sich impfen zu lassen, um sich und andere zu schützen. „Nur durch Impfungen kann es uns gelingen, die Corona-Pandemie einzudämmen und später auch endgültig zu überwinden“, betont Petrauschke.

Alle Menschen, die wegen ihres Alters bereits impfberechtigt sind, können weiterhin Termine buchen. Sie erhalten einen Impftermin online unter www.116117.de sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer (0800) 116 117-01. Die Impfberechtigten erhalten dazu per Post ein Einladungs- und Informationsschreiben von Landrat Petrauschke und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Im Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss werden neben Senioren auch Angehörige berechtigter Berufsgruppen geimpft. Petrauschke erläutert: „Chronisch Kranke und pflegende Angehörige sollten sich für eine Impfung zunächst an ihren Hausarzt wenden.“ Die Impfzentren können nur mit einem gültigen Termin aufgesucht werden.

Außerdem bittet das Impfzentrum des Rhein-Kreises Neuss alle Besucher, den Aufklärungs- und Anamnesebogen zuhause auszudrucken und diese Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben in doppelter Ausführung zum Termin mitbringen. Auf diese Weise verkürzen sich die Wartezeiten. Wer diese Unterlagen zu seinem Termin noch nicht über die KV erhalten hat, findet diese zum Herunterladen unter: www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung. Notfalls können die Unterlagen aber auch vor Ort ausgefüllt werden.

(jbu)