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Rhein-Kreis Neuss: Daniel Rinkert (SPD) verpasst Einzug in den Bundestag

SPD-Kandidat im Wahlkreis 108 : Listenplatz 33 - Daniel Rinkert verpasst Einzug in den Bundestag knapp

Daniel Rinkert (SPD) wird nicht dem nächsten Bundestag angehören. Das steht seit Montagmorgen fest, als der Bundeswahlleiter mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis auch veröffentlichte, wer noch über die Reserveliste der Parteien berücksichtigt wird. Rinkerts Name war nicht dabei.

Nach einem ambitionierten Wahlkampf und großen Hoffnungen steht Daniel Rinkert mit leeren Händen da. Auch über die Landesliste seiner Partei verpasst der SPD-Bewerber im Wahlkreis 108 (Neuss, Grevenbroich, Dormagen und Rommerskirchen) den Einzug in den Bundestag knapp. Diese Liste zog bis Platz 32, Rinkerts Name taucht an 33. Stelle auf. Er sei super enttäuscht, gab Rinkert zu, freue sich aber über dass gute Ergebnis seiner Partei. Er rechne nicht damit, dass einer seiner Parteifreunde auf einem der vorderen Plätze der Landesliste sein Mandat nicht annimmt und er doch noch Berücksichtigung findet, sagt Rinkert: „Bei so einem tollen Erfolg will man doch dabei sein“. Ihm selbst bleibt nur der schwache Trost, dass er der erste Nachrücker ist, sollte im Laufe der Legislaturperiode ein SPD-Abgeordneter aus NRW aus dem Bundestag ausscheiden.

Rinkert hatte im Wahlkreis 32 Prozent der Erststimmen erhalten, musste sich aber dem CDU-Bewerber Hermann Gröhe geschlagen geben, der auf 35,8 Prozent der Stimmen kam. Die Hoffnung auf ein Mandat über die Reserveliste aber blieb. Nach nur zwei Stunden Schlaf klingelte sein Wecker um 5 Uhr am Morgen – und gegen 6 Uhr war das vorläufige amtliche Ergebnis des Bundeswahlleiters online.