J.-Andreas Werhahn (CDU) zum Strukturwandel im Rhein-Kreis Neuss „Energiedebatte braucht mehr Vernunft“

Rhein-Kreis Neuss · Ohne sichere Energieversorgung wird der Strukturwandel im Rheinischen Revier scheitern. J.-Andreas Werhahn kämpft für eine Debatte, die sich auf diesen Kern der Jahrhundertaufgabe konzentriert. Sein Credo: Ein Bewusstseinswandel tut not.

 Woher kommt nach dem Kohleausstieg der Strom für die Region? Andreas Werhahn, stellvertretender Vorsitzender im Kreisausschuss für Strukturwandel und Arbeit, fordert, genau diese Frage kosequent in den Mittelpunkt der Planungen zu stellen. (Symbolbild)

Woher kommt nach dem Kohleausstieg der Strom für die Region? Andreas Werhahn, stellvertretender Vorsitzender im Kreisausschuss für Strukturwandel und Arbeit, fordert, genau diese Frage kosequent in den Mittelpunkt der Planungen zu stellen. (Symbolbild)

Foto: dpa/Jens Büttner

Woher kommt der Strom? Aus der Steckdose. Bei dem alten Scherz bleibt manchem im Rheinischen Revier längst das Lachen im Halse stecken. Spätestens seit die Ampel in Berlin den Kohleausstieg „idealerweise“ auf 2030 vorgezogenen hat, stellt sich immer drängender die Frage nach der Versorgungssicherheit vor allem für die energieintensive und energiesensitive Industrie, aber auch für mittelständische Unternehmen, die sich fragen, ob sie in der Region noch eine Zukunft haben. „Stromversorgung ist seit Generationen eine Selbstverständlichkeit, jetzt aber geht diese Selbstverständlichkeit und damit die Planbarkeit verloren“, sagt J.-Andreas Werhahn, CDU-Kreistagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender des Kreisausschusses für Strukturwandel und Arbeit.