Rhein-Kreis-Neuss bei Jugend forscht 2019: Haben Kaninchen eine Lieblingsfarbe?

Rhein-Kreis-Schüler bei Jugend forscht 2019 : Haben Kaninchen eine Lieblingsfarbe?

13 Schülerteams aus dem Rhein-Kreis stellten bei „Jugend forscht“ ihre Experimente vor. Die Jugendlichen machten sich Gedanken über erneuerbare Energien und forschten in den Fachbereichen Biologie, Chemie und Technik.

Neben Maximilian Wilhem Starp und Tim Schroeder steht ein großer Kasten, mit einem Rohr und einem Spiegel. Das Modell ist Teil ihres Projektes, das die beiden Schüler des Norbert-Gymnasium Knechtsteden beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Krefeld präsentieren. Die beiden Schüler haben ein Aufwindkraftwerk im kleinen Maßstab nachgebaut. „Erneuerbare Energien werden immer wichtiger“, erzählen sie. Eine Möglichkeit Energie zu gewinnen ist, den Aufwind von erwärmter Luft in elektrische Energie umzuwandeln. In Spanien gebe es bereits solche Anlagen, Maximilian und Tim wollten das Modell nun auch für gemäßigtes Klima optimieren.

Maximilian und Tim gehören damit zu den 289 Jugendlichen, die sich am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ der Unternehmerschaft Niederrhein beteiligen. Dabei gibt es zwei Altersgruppen: die jüngeren Teilnehmer bis 14 Jahre starten in der Kategorie „Schüler experimentieren“, die älteren bis 21 Jahre gehen für „Jugend forscht“ an den Start. Schüler und Auszubildende vom Niederrhein machen mit – aus dem Rhein-Kreis Neuss 13 Teams, drei davon fielen in die Kategorie „Jugend forscht“.

Oft kommen die Kinder und Jugendlichen selbst auf ihre Forschungsidee. Die elfjährige Heidi Möller vom „Marienberg“ in Neuss etwa wollte wissen, ob Kaninchen eine Lieblingsfarbe haben. „In meinem Experiment wollte ich herausfinden, ob meine beiden Hauskaninchen beim Futter und Trinken eine besondere Farbe bevorzugen“, erklärt sie. Die Elfjährige färbte das Wasser für ihre Kaninchen mit Lebensmittelfarbe und beobachtete ihre Reaktion. Über all das führte sie Protokoll. Sie bekam den ersten Preis im Bereich Biologie „Schüler experimentieren“. Und auch Maximilian Wilhem Starp und Tim Schroeder waren mit ihrem Aufwindkraftwerk-Modell erfolgreich: Sie wurden im Fach Physik ebenfalls mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Bei „Jugend forscht“ bekamen Hayathry Sellathurai und Melissa Kirchhoff vom Marienberg-Gymnasium gleich zwei Preise. Sie analysierten die spektroskopischen Eigenschaften von Komplexen. Kommentar

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