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Rhein-Kreis Neuss: Bald Impfungen für 12- bis 15-Jährige im Impfzentrum

Corona im Rhein-Kreis Neuss : Bald auch Impfungen für 12- bis 15-Jährige im Impfzentrum

Der Rhein-Kreis Neuss bereitet derzeit die Kinder- und Jugendlichenimpfung in seinem gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein betriebenen Impfzentrum in Neuss vor. Auch die Öffnungszeiten werden angepasst.

Der Hintergrund: Das NRW-Gesundheitsministerium hat unter Beachtung der geltenden Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) die Impfungen von 12- bis 15-Jährigen in Impfzentren gegen Covid-19 ermöglicht. 16- bis 17-Jährige konnten in den Impfzentren schon vorher geimpft werden.

Ab dem 31. Juli werden dort am Wochenende und mittwochs auch Kinderarztzeiten angeboten. Gleichzeitig ändern sich die Öffnungszeiten insgesamt. Das Impfzentrum bleibt ab dem 31. Juli montags und dienstags statt wie bisher samstags und sonntags geschlossen. Von Mittwoch bis Sonntag ist es dann durchgehend von 14 bis 20 Uhr geöffnet und nicht mehr von 8 bis 20 Uhr. 12- bis 15-jährige können samstags, sonntags und mittwochs von 14 bis 18 Uhr geimpft werden. Das teilt der Rhein-Kreis mit.

Mit den neuen Öffnungszeiten wird einer veränderten Nachfrage vor Ort Rechnung getragen. Gleichzeitig soll das bereits ausgeweitete mobile Impfangebot des Kreises gestärkt werden. Es besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich ohne vorherigen Termin im Impfzentrum in der Hammfeldhalle des Berufsbildungszentrums des Kreises in Neuss impfen zu lassen. Wer lieber vorplant, kann sich über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung anmelden: online unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 11611701.

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Landrat Hans-Jürgen Petrauschke wirbt derweil dafür, die Impfangebote anzunehmen. „Die wieder steigenden Infektionszahlen zeigen, dass die Corona-Pandemie nicht überwunden ist“, warnt er. „Um eine vierte Infektionswelle mit schweren Erkrankungen zu vermeiden, ist es zwingend notwendig, dass alle, für die eine Impfung gesundheitlich in Frage kommt, die Impfangebote annehmen und sich auch vollständig impfen lassen.“ Es stehe ausreichend Impfstoff zur Verfügung.

(NGZ)