Rhein-Kreis Neuss: 57 neue Land- und Baumaschinenmechatroniker am Niederrhein

Handwerk im Rhein-Kreis Neuss : 57 neue Land- und Baumaschinenmechatroniker

Obermeister Franz-Josef Schulte erhob die jungen Handwerker vom gesamten Niederrhein in den Gesellenstand.

Insgesamt 57 Land- und Baumaschinenmechatroniker vom gesamten Niederrhein sind jetzt losgesprochen worden. Unter ihnen waren auch Dominik Görtz und Daniel Wyrich (Gebrüder Pfeiffer GmbH & Co. KG, Grevenbroich). Franz-Josef Schulte, Obermeister der Innung für Land- und Baumaschinentechnik Niederrhein, erhob die jungen Handwerker, die jetzt ihre Ausbildung abgeschlossen haben, vor rund 250 Gästen in den Gesellenstand. Er dankte allen, die zum Gelingen der Ausbildung beigetragen haben – von den Eltern über die Ausbilder bis zu den Lehrern im Berufskolleg und in der Überbetrieblichen Unterweisung. Angesichts der rasanten technischen Fortschritte appellierte der Obermeister an den Nachwuchs, auch künftig am Ball zu bleiben: „Nutzen Sie jede Form der beruflichen Weiterbildung“, betonte er.

Das sah auch Rolf Meurer so. Der Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Niederrhein beglückwünschte die neuen Gesellen zu ihrer Entscheidung, eine Ausbildung im Handwerk zu machen. Für einige könnte das Ablegen der Meisterprüfung ein lohnendes Ziel sein und damit die Chance, einen eigenen Betrieb zu gründen oder einen bestehenden zu übernehmen. Auch die Qualifikation zum Betriebswirt des Handwerks biete sich an.

Gerade der Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers sei hochspannend, erklärte der Kreishandwerksmeister bei der Feier in Uedem. „Vom schweren Gerät bis zum Rasenmäher, vom Schlosserhammer und Schweißgerät bis zum Laptop – die Bandbreite Ihres Berufes ist gewaltig. GPS-gesteuerte Schlepper, Vollernter, Mähdrescher oder die große Palette der Baumaschinen – all das ist heute ohne Elektronik und ohne den Einsatz von Computern nicht mehr zu bewältigen.“

Ein Ende der Innovationen sei nicht in Sicht. Die Gesellen hätten eine gute Berufswahl getroffen: „Sie sind unentbehrlich für die Produktivität und Effizienz in der Landwirtschaft und auf den Baustellen“, betonte Meurer.

(NGZ)
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