Rhein-Kreis: Mehr Attraktivität für Kulturzentrum Sinsteden

Antrag der UWG/Die Aktive im Kulturausschuss: Kulturzentrum Sinsteden soll attraktiver werden

Der Weiterbau der Bundesstraße 59n in Rommerskirchen hat begonnen. Wenn sie fertig ist, wird das Kulturzentrum Sinsteden vom Durchgangsverkehr abgeschnitten sein. Die Attraktivität der Einrichtung zu steigern, war daher Inhalt eines Antrags der Fraktion UWG Rhein-Kreis Neuss/Aktive Bürger Gemeinschaft-Die Aktive im Kulturausschuss.

Auffällige Beschilderung, Erarbeitung eines Rundgangs für die Landmaschinenhalle, Verbesserungen der Busverbindungen, Einrichtung eines Kiosks, direkte Ansprache von Neubürgern mit Flyern, Angebote für junge Familien mit zum Beispiel einem Kinderspielplatz – das sind nur einige der Vorschläge der Fraktion, zu denen die Verwaltung im Ausschuss Antworten vorlegte.

So müssen Besucher seit dem 15. Juli in Sinsteden keinen Eintritt mehr bezahlen. Nach einem Jahr, also nach dem 15. Juli 2019, wird dazu Bilanz gezogen. Was eine auffällige Beschilderung sowie die Erstellung eines Leitsystems zum Kulturzentrum angeht, seien nach derzeitigem Stand, so die Verwaltung, die Voraussetzungen zum Aufstellen von zusätzlichen Hinweisschildern nach Rücksprache mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW nicht gegeben. Grund: Die Einrichtung ist „über die amtliche Wegweisung nach Rommerskirchen“ zu finden. Ist die B59n fertig, werde ein touristischer Hinweis wahrscheinlich nötig.

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Nach der Sanierung der Rückriem-Hallen soll ab 2019 das Dach der Landwirtschaftshalle erneuert werden. Außerdem soll der Hallenboden saniert und danach Themeninseln umgesetzt werden. Für die Besucher wäre ein Leitfaden denkbar. Einen Hofladen in Sinsteden wird es nicht geben, ebenso wenig ein Kiosk, das für das Café Stüffje Konkurrenz wäre.

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