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Rhein-Kreis: Hermann Gröhe besucht Job-Center der Agentur für Arbeit

Jobs im Rhein-Kreis Neuss : Hermann Gröhe lobt Hilfen für junge Erwachsene

Der CDU-Bundestagsabgeordnete informierte sich über die Angebote der Agentur für Arbeit.

Hermann Gröhe, der für das Themenfeld Arbeit und Soziales zuständige stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat die auch für den Rhein-Kreis Neuss zuständige Agentur für Arbeit in Mönchengladbach besucht. Dort unterhielt sich der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und die Gemeinde Rommerskirchen mit der Chefin der Arbeitsagentur, Angela Schoofs, über die Lage am Arbeitsmarkt. Schoofs informierte ihn zudem über die jüngst eingeführte „Lebensbegleitende Berufsberatung“, kurz LBB, und den aktuellen Stand der Zusammenarbeit im Jugendhaus im Rhein-Kreis Neuss und der Jugendberufsagentur Mönchengladbach.

Gemeinsam statteten Hermann Gröhe, Angela Schoofs und der Chef des Jobcenters im Rhein-Kreis Neuss, Wolfgang Draeger, dem Jugendjobcenter in Mönchengladbach einen Besuch ab. Sie ließen sich von Klaus Müller, Geschäftsführer des Jobcenters Mönchengladbach, und Bernd Meisterling-Riecks, Bereichsleiter Markt und Integration des Jobcenters Mönchengladbach, die Besonderheiten des Jugendjobcenters und seiner Angebote zeigen. „Das Eisen schmieden, so lange es noch heiß ist“ – so lautet laut Meisterling-Riecks die Devise. Im Klartext bedeutet es, dass jungen Menschen im Hartz IV-Bezug durch intensive Kontakte und Gespräche Hilfe und Unterstützung angeboten werden.

Besonders beeindruckte Hermann Gröhe der Besuch im Ladenlokal JIM (Jugend im Mittelpunkt) des Jobcenters Mönchengladbach, wo neue Wege bei der Betreuung von jungen arbeitslosen Menschen beschritten werden. Das Ziel: Die jungen Erwachsenen sollen nach sechs Wochen zumindest die Aussicht auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz haben. Zugewiesen werden sie über das Jugendjobcenter, kommen meist mit schwierigen Lebenshintergründen, die aufgearbeitet werden sollen. Ein ganz großes Thema dabei ist die Alltagskompetenz: Es wird zum Beispiel vermittelt, wie eine Überweisung beim Arzt funktioniert oder wie die Kontoführung bei der Bank läuft. Dabei spielt der Austausch in der Gruppe eine große Rolle, einer hilft dem anderen. Die jungen Leute, die als Teilnehmer dem JIM zugewiesen werden, kommen aus allen Schulformen und sind zwischen 18 und 25 Jahre alt. Wolfgang Draeger: „Für mich eine gute Anregung für die weitere Entwicklung bei uns im Rhein-Kreis Neuss.“

(NGZ)