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Rhein-Kreis: Feuerwehr hilft erneut bei Brand in den Niederlanden.

Retter aus dem Rhein-Kreis im Einsatz : Feuerwehr hilft erneut bei Brand in den Niederlanden

Seit mehreren Tagen wütet ein Waldbrand an der deutsch-niederländischen Grenze bei Niederkrüchten. Starker Wind entfacht die Glutnester immer wieder. Feuerwehren aus dem Rhein-Kreis gehören zu rund 1000 Helfern, die gegen die Flammen ankämpfen. Am Freitag rückten erneut Feuerwehrleute zur Unterstützung aus.

Der Waldbrand an der deutsch-niederländischen Grenze bei Niederkrüchten ist neu entfacht. Zur Unterstützung sind deshalb am frühen Freitagmorgen erneut Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr und anderer Wehren aus dem Rhein-Kreis ins Grenzgebiet ausgerückt.

Aktuell sind zehn Helfer der Grevenbroicher Löscheinheiten Gustorf/Gindorf sowie Hemmerden vor Ort, teilte die Feuerwehr mit. Sie arbeiten mit Einheiten aus Dormagen, Düsseldorf und dem Kreis Mettmann zusammen. „Gegenwärtig sind wir dabei, einen rund sechs Kilometer langen Wassergraben zu fluten“, berichtet Günter Compes von der Grevenbroicher Feuerwehr. Der neu angelegte Doppelgraben im Heideboden soll helfen, ein Übergreifen des Feuers auf einen Wald zu verhindern. Geplant ist zunächst ein zwölfstündiger Einsatz. Ausgebrochen war der Band im Nationalpark De Mijnweg am Montagmittag nahe Herkenbosch. Seither sind mehrere Hundert Hektar Wald und Heide verbrannt.

Mehr als 1000 Einsatzkräfte aus beiden Ländern sind seit Wochenbeginn im Schichtdienst bei der Brandbekämpfung tätig. Unterstützt werden sie von Löschhelikoptern. Bereits am Dienstag hatte die Grevenbroicher Wehr die Maßnahmen imit Helfern und Löschfahrzeugen unterstützt. Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr für die Stadt Grevenbroich wird durch die verbliebenden sechs Löscheinheiten sowie die hauptamtliche Wache sichergestellt.

(dne)