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Rhein-Kreis: Corona fordert ein weiteres Todesopfer

Pandemie im Rhein-Kreis : Corona fordert ein weiteres Todesopfer

Eine 92-jährige Frau aus Neuss ist an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer kreisweit auf 372.

Im Rhein-Kreis ist aktuell bei 508 Personen (Vortag: 477) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Davon befinden sich 17 (Vortag: 17) in einem Krankenhaus. Kreisweit 21.518 Personen (Vortag: 21.500) sind wieder von der Infektion genesen.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert Koch Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 27,9 (Vortag: 29,9). Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in 158 Fällen (Vortag: 160) die Delta-Variante nachgewiesen. Dabei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 22.398 (Vortag: 22.349) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 508 Infizierten gehören 121 der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 567 Personen (Vortag: 506) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

Neuss 204 (Vortag: 194)
Grevenbroich 80 (Vortag: 74)
Dormagen 45 (Vortag: 43)
Meerbusch 64 (Vortag: 56)
Kaarst 46 (Vortag: 39)
Korschenbroich 26 (Vortag: 26)
Jüchen 39 (Vortag: 41)
Rommerskirchen 4 (Vortag: 4)

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 „Impfungen sind der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke an alle noch Ungeimpften, sich unbedingt impfen zu lassen und so sich selbst und andere zu schützen. „Mit jeder Impfung schützen wir auch Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, so Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder auch ohne Termin eines der mobilen Impfangebote des Kreises und der Kassenärztlichen Vereinigung zu nutzen. Zudem bittet der Landrat, noch nicht geimpfte Verwandte, Freunde und Kollegen von einer Impfung zu überzeugen.

Es sei wichtig, so Petrauschke, verantwortungsvoll mit den wiedergewonnenen Freiheiten umzugehen: „Halten Sie daher auch weiter Abstand, tragen Sie eine Maske. Für diejenigen, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, gibt es weiterhin die Möglichkeit zum kostenlosen Antigen-Schnelltest“, erläutert Petrauschke und rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen – auch dann, wenn ein negativer Test nicht vorgeschrieben ist. Mit Blick auf die Herbstferien als Reisezeit sei es besonders wichtig, weiter vorsichtig zu sein. „Schnelltests sind weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung und helfen dabei, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. „Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181 601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

(NGZ)