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Rhein-Kreis Neuss: Ortsdurchfahrt Glehn: Umbau für 650 000 Euro

Rhein-Kreis Neuss : Ortsdurchfahrt Glehn: Umbau für 650 000 Euro

Die Ortsdurchfahrt Glehn soll sicherer werden. Am Dienstag, 4. Oktober, startet das Tiefbauamt des Rhein-Kreises Neuss mit den Umbauarbeiten an der Kreisstraße K 8 im Glehner Ortskern.

Gebaut wird im Fahrbahnbereich zwischen der Straße Am Hagelkreuz am westlichen Ortsausgang in Richtung Schlich und der Heidestraße am östlichen Ortsausgang in Richtung Landesstraße L 361. Profitieren sollen davon vor allem Radfahrer und Fußgänger.

Der rund 1,1 Kilometer lange Hauptstraßenzug in Glehn soll jedoch nicht nur sicherer, sondern auch attraktiver werden. So werden die vorhandenen baulich abgesetzten Radwege am Ortseingang und am Ortsausgang von Glehn in Form markierter Radwege auf der Fahrbahn — als sogenannte Schutzstreifen — zusammengeführt. Darüber hinaus sind zusätzliche Fußgängerquerungshilfen geplant.

Außerdem werden Einmündungsbereiche umgebaut, um die Verkehrssituation zu verbessern. Dadurch sollen Autofahrer dazu gebracht werden, ihre Geschwindigkeit in der gesamten Ortsdurchfahrt zu reduzieren. Zur Maßnahme zählt auch der Umbau der vorhandenen Busbuchten: Sie werden barrierefrei gestaltet.

Während der tiefbautechnischen Arbeiten wird die K 8 halbseitig im jeweiligen Arbeitsbereich gesperrt. Dabei wird der Verkehr mit Hilfe einer Zwei-Phasen-Ampel durch den Ort geleitet. Die Baukosten für den Umbauabschnitt im Glehner Ortskern sollen laut Tiefbauamt des Rhein-Kreises rund 650 000 Euro betragen.

Davon übernimmt das Land NRW nach dem Entflechtungsgesetz bei einem Fördersatz von 60 Prozent Kosten in Höhe von 390 000 Euro. Der Eigenanteil des Kreises liegt bei 260 000 Euro.

Im März kommenden Jahres erhält die K 8 zudem eine neue Asphaltdecke. Dazu muss die Straße vier Tage gesperrt werden. An den markanten Knotenpunkten wird erstmalig ein Rotasphalt eingebaut. Im Anschluss erfolgen dann die umfangreichen Straßenmarkierungsarbeiten für die Radfahrschutzstreifen.

Das Kreistiefbauamt rechnet insgesamt mit einer sechsmonatigen Bauzeit, so dass die Fertigstellung und Verkehrsfreigabe der Gesamtmaßnahme für Ende März 2012 anvisiert ist, unter Berücksichtigung einer vierwöchigen witterungsbedingten Winterunterbrechung.

(NGZ)