1. NRW
  2. Städte
  3. Rhein-Kreis

Neuss: Neuer Name für das geplante Diagnose-Zentrum

Corona-Pandemie in Neuss : Neuer Name für das geplante Diagnose-Zentrum

Das neue Diagnose-Zentrum am Neusser Nordbad kann wie von den Verantwortlichen angepeilt am 1. April an den Start gehen. Das teilte der Rhein-Kreis am Montag mit.

Neu ist allerdings der Name: Denn die Räumlichkeiten in der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft werden als „Fieber-Notfallpraxis“ zusammengefasst.

Vorangetrieben wurden die Planungen vom Rhein-Kreis und der Stadt Neuss in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und den niedergelassenen Ärzten. Die Leitung der neuen Einrichtung, die sich über dem „Test-Center Corona“ befindet, übernimmt der Neusser Lungenfacharzt Dr. Johannes Uerscheln. 

Neben den bereits etablierten Corona-Teststellen soll die Fieber-Notfallpraxis zur weiteren Entlastung im stark geforderten Gesundheitssystem beitragen, insbesondere für niedergelassene Ärzte, den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst und die Notaufnahmen in den Krankenhäusern. Der Rhein-Kreis als zuständige Behörde für den Katastrophenschutz stellt zum Beispiel Schutzausrüstung und übernimmt die Kosten für das nichtärztliche Personal, die Stadt Neuss wiederum stellt Räumlichkeiten, Einrichtung, W-Lan und Security. Die Kassenärztliche Vereinigung übernimmt unter anderem Teile der Technik, das DRK unterstützt logistisch.

„Zugang zu der Notfallpraxis bekommen nur Patienten mit fieberhaftem Infekt oder deutlichen Erkältungsbeschwerden – und dies auch nur nach vorheriger Anmeldung oder Überweisung durch eine Arztpraxis“, erläutert Dr. Uerscheln. Wer nur leichte Erkältungssymptome hat oder nur den Verdacht hegt, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, müsse abgewiesen werden. Zur Erleichterung der Anmeldung in der Fieber-Notfallpraxis durch die Haus- und Fachärzte arbeite man auch schon an der Einrichtung eines Online-Kalenders zur Terminreservierung.

Jeden Tag alle Nachrichten zur Corona-Krise in Ihrer Stadt – bestellen Sie jetzt unseren kostenlosen Newsletter „Total Lokal“ mit täglicher Corona-Sonderausgabe!

(NGZ)