Rhein-Kreis Neuss: Mönchengladbach übernimmt Flughafen-Anteile

Rhein-Kreis Neuss: Mönchengladbach übernimmt Flughafen-Anteile

Die Flughafen Düsseldorf GmbH und der linksrheinische kommunale Versorger NEW werden ihr Engagement als Gesellschafter bei der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH (FMG) umstrukturieren. Künftig wird der Düsseldorfer Airport - vorbehaltlich der Zustimmung der Räte und Aufsichtsgremien - statt wie bisher mit 70 Prozent nur noch mit 20 Prozent beteiligt sein, während die Mönchengladbacher Eigner ihre Anteile von bisher 30 auf 80 Prozent erhöhen. Mit 0,01 Prozent bleibt weiterhin die Stadt Willich beteiligt. Das teilte die Flughafen Düsseldorf GmbH jetzt mit.

Im Zuge der Umstrukturierung wurde von den Anteilseignern auch das zukünftige Geschäftsmodell des Verkehrslandeplatzes Mönchengladbach bestätigt, das den dort ansässigen Unternehmen weiterhin eine solide Basis für ihre Geschäfte bieten soll. Dazu gehören insbesondere der RAS-Werftbetrieb und die RWL-Flugschule sowie die allgemeine Business Aviation und Privatluftfahrt im Rahmen der technischen und regulatorischen Möglichkeiten. Linienflugverkehr, der einige Zeit mit kleinerem Fluggerät betrieben wurde, findet in Mönchengladbach seit Jahren nicht mehr statt. Aktuell sind 18 Mitarbeiter bei der Flughafengesellschaft in Mönchengladbach tätig. Darüber hinaus sind am Standort 28 weitere, vorwiegend sehr kleine Unternehmen und Behörden ansässig. Diese sind Arbeitgeber für etwa 560 Mitarbeiter. Die Unternehmen stammen aus den Bereichen Wartung, Ausbildung, Charterunternehmen sowie Handels- und Dienstleistungsfirmen. Darüber hinaus ist der Flugplatz mit dem Hugo-Junkers-Hangar, Rundflügen und großen Außenflächen eine gefragte Eventlocation. Dort kann auch das legendäre Flugzeug Ju 52 ("Tante Ju") aus der Nähe betrachtet werden.

(NGZ)