Rhein-Kreis Neuss: MINT-Preise für Schülerinnen

Rhein-Kreis Neuss : MINT-Preise für Schülerinnen

Die Heine-Universität und die Hans-Riegel-Stiftung verliehen die Preise.

Zwei Oberstufen-Schülerinnen aus dem Rhein-Kreis Neuss sind in den Räumen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mit Hans-Riegel-Fachpreisen für besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet worden. Anna Hedwig Brönlund vom Erzbischöflichen Gymnasium Marienberg in Neuss erhielt im Bereich Mathematik den zweiten Preis für ihre Beschäftigung mit dem Thema "Tropische Geometrie - Untersuchungen tropischer Parabeln dritten Grades". Ebenfalls einen zweiten Platz belegte Theresa Engels vom Norbert-Gymnasium in Knechtsteden - allerdings im Bereich Physik. Sie wurde für ihre Arbeit zum Thema "Die Einordnung von Gamma-Cassiopeia in das Hertzsprung-Russel-Diagramm" ausgezeichnet.

Die Hans-Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach mit jeweils 600 Euro für den ersten, 400 Euro für den zweiten und 200 Euro für den dritten Platz dotiert. Darüber hinaus ermöglichen sie den Zugang zu nachhaltigen Förderangeboten, dabei handelt es sich zum Beispiel um die kostenfreie Teilnahme an Seminaren und Konferenzen. Die Stiftung des Haribo-Mitinhabers Hans Riegel unterstützt die Bildungsförderung, der Fokus bei den Fachpreisen liegt auf den MINT-Fächern. MINT steht als Kürzel für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik. Ausgezeichnet wurden Schülerarbeiten in den Fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik.

Eine Experten-Jury der Heinrich-Heine-Universität bewertete die Arbeiten der Schüler nach wissenschaftlichen Kriterien. Dabei waren mit Blick auf die Prämierung zwei Aspekte besonders gefragt: eine kreative Themenstellung sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil - zum Beispiel in Form von Experimenten.

Überreicht wurden die Fachpreise von den Professoren Axel Görlitz, Studiendekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, und Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Hans-Riegel-Stiftung. Eingereicht wurden 36 Arbeiten in Biologie, 15 in Chemie, neun in Informatik, 17 in Mathematik und 21 in Physik. Görlitz würdigte bei der Verleihung die hohe Qualität der Einsendungen.

(NGZ)
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