Landschaftsverband Rheinland zahlte 2018 1,6 Millionen Euro für Inklusionsbetriebe um Rhein-Kreis

Arbeit im Rhein-Kreis : 1,6 Millionen Euro gab LVR 2018 für Inklusionsbetriebe

Im vergangenen Jahr haben das Inklusionsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und die rheinischen Fachstellen für behinderte Menschen im Arbeitsleben in 379 Fällen mit mehr als 1,6 Millionen Euro die Beschäftigung schwerbehinderter und gleichgestellter Menschen im Rhein-Kreis unterstützt.

Mit dem Geld werden neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen sowie Räumlichkeiten und Arbeitsplätze behindertengerecht gestaltet. Ein besonderes Instrument, mit dem Arbeitsplätze geschaffen und dauerhaft gesichert werden, ist die Förderung von Inklusionsbetrieben. Dabei handelt es sich um Wirtschaftsbetriebe des allgemeinen Arbeitsmarktes, die neben ihrer regulären wirtschaftlichen Tätigkeit einen besonderen sozialen Auftrag haben. Sie beschäftigen auf 30 bis 50 Prozent der Arbeitsplätze Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf. Ende 2018 betrug die Zahl der anerkannten Inklusionsbetriebe im Rhein-Kreis Neuss fünf, im Rheinland 139. Im Rhein-Kreis sind das: die Noah gGmbH in Neuss, das Kunstcafé Einblick in Kaarst, die Schnitt Gut gGmbH in Neuss, der Seniorenpark Carpe Diem in Jüchen und Rommerskirchen sowie die Rudolf Geheln GmnH & Co.KG in Grevenbroich.

„Die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie die Sicherung wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze für schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen sind und bleiben das oberste gemeinsame Ziel des LVR-Inklusionsamtes“, erklärte Professorin Angela Faber, LVR-Dezernentin Schulen, Inklusionsamt, Soziale Entschädigung. Und weiter: „Wer Menschen mit Behinderung beschäftigt, kann sicher sein: Wir beraten und fördern nicht nur kurzfristig, sondern wir begleiten langfristig.“

(NGZ)