„Standortatlas“: Kaufkraft im Mittelfeld

„Standortatlas“ : Kaufkraft im Mittelfeld

Die Kaufkraft im Rhein-Kreis Neuss liegt im deutschen Durchschnitt. Das geht aus dem neuen "Standortatlas" hervor, für den die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die für den Einzelhandel relevanten Marktgebiete von rund 600 Städten untersucht hat.

Das verfügbare Einkommen der deutschen Verbraucher beläuft sich demnach auf insgesamt 1 410 Milliarden Euro. "Die größte Kaufkraft summiert sich naturgemäß in den bevölkerungsreichsten Marktgebieten, also in den Großstädten und den dazu gehörenden Einzugsregionen", so GfK-Sprecher Thomas Hoffmann am Dienstag gegenüber der NGZ.

Mit 5,2 Millionen Einwohnern und einem verfügbaren Einkommen von insgesamt 22,7 Milliarden Euro ist die Hauptstadt Berlin das für den Einzelhandel kaufkraftstärkste Marktgebiet Deutschlands. Auf den folgenden Plätzen landeten Hamburg, München, Stuttgart und Düsseldorf.

In der Kaufkraft-Tabelle liegen die Marktgebiete von Neuss, Grevenbroich und Dormagen auf den Plätzen 78, 277 beziehungsweise 386. Was die Pro-Kopf-Ausgaben anbelangt, so rangiert Neuss (21.) vor Dormagen (82.) und Grevenbroich (127.). An der Spitze der Landeshauptstädte gelangten München, Wiesbaden und Düsseldorf. Letzte sind Magdeburg und Erfurt.

(NGZ)
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