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Kampagne: Rhein-Kreis Neuss wirbt mit Promis für Corona-Impfung

Kampagne : Rhein-Kreis Neuss wirbt mit Promis für Corona-Impfung

Der Rhein-Kreis Neuss startet eine eigene Werbekampagne für die Impfungen gegen das Corona-Virus und setzt dabei auf die Unterstützung von Prominenten und Multiplikatoren aus dem Kreisgebiet. Das Motto: „Rhein-Kreis Neuss krempelt die #ärmelhoch“.

Mit dabei sind unter anderem die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth, RTL-Fernsehmoderator Wolfram Kons, Pflege-Experte Werner Schell, Karnevalsausschuss-Präsident Andreas Picker, der Sänger Sven West und Kay Schlossmacher, Betreiber der Event-Location Gare du Neuss. Außerdem sollen Angehörige des Rettungsdienstes für die Impfung werben. „Uns ist dabei wichtig, ganz persönliche Argumente zu nennen und aufzuzeigen, was Dank der Schutzimpfung künftig wieder möglich sein kann“, sagt Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs, der die Kampagne mit seinem Team entwickelt hat.

Dabei orientiert sich der Kreis bewusst an der Kampagne der Bundesregierung. „Uns ist daran gelegen, dies auf den Kreis zu übersetzen. Die nächsten Monate werden noch eine Kraftanstrengung für uns alle. Es gilt also gemeinsam die Ärmel hochzukrempeln“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (CDU).

Im Rahmen der Kampagne kommen Menschen aus dem Kreis zu Wort, die schildern, warum sie sich impfen lassen. Die Aktion soll dabei in den nächsten Monaten stetig weiterentwickelt werden, so dass vor allem auch Angehörige der jeweils impfberechtigten Personenkreise eingebunden werden.

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Wir werden aber im Laufe der kommenden Monate immer neue Persönlichkeiten ansprechen und so vielfältige Argumente für eine Impfung liefern“, kündigt Josephs an.

Landrat Petrauschke appelliert, das Angebot einer Corona-Schutzimpfung zu nutzen, wenn man impfberechtigt ist: „Nur wenn sich möglichst viele impfen lassen, können wir die Pandemie bewältigen. Es gilt, Verantwortung für sich, Verwandte, Freunde und die gesamte Gesellschaft zu übernehmen.“

Den Auftakt der crossmedialen Kampagne bilden aber Videos, in dem Bewohner und Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen im Kreis zu Wort kommen. Diese werden über die Social-Media-Kanäle des Kreises auf Facebook, Instagram und YouTube ausgespielt. Danach folgen immer wieder neue Videos mit Statements von Menschen aus dem Kreis. „Diese werden wir auch in Printanzeigen aufgreifen und planen noch Radiospots“, ergänzt Josephs.

Mit Ausnahme des Auftaktvideos und Bildern für die Anzeigen werden dabei alle Videos und Anzeigenformate durch das Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit selber produziert. „Für diesen großen Einsatz sind wir den Mitarbeitern dankbar. Dies spart nicht nur Kosten, nur so kann es uns gelingen, diese große Bandbreite an Argumenten für eine Impfung darstellen“, so Petrauschke und Josephs.

(NGZ)