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Mikrozensus 2001: Interviewer unterwegs

Mikrozensus 2001 : Interviewer unterwegs

Jeder 100. Haushalt in Nordrhein-Westfalen bekommt in diesen Tagen Besuch von Interviewern, die im Auftrag des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik eine Befragung vornehmen.

Die Antworten der nach dem mathematischen Zufallsverfahren ausgewählten zirka 80.000 Haushalte ermöglichen ein repräsentatives statistisches Gesamtbild der wirtschaftlichen und sozialen Lage aller Bevölkerungsgruppen. Voraussetzung dafür, dass es repräsentativ ist und damit auch eine Aussagekraft hat, ist die Beteiligung möglichst aller angesprochenen Haushalte.

Deshalb besteht nach dem so genannten Mikrozensus-Gesetz für den überwiegenden Teil der Fragen Auskunftspflicht. Aber auch für die auf freiwilliger Basis gestellten Fragen haben die Statistiker die Haushalte um möglichst genaue Antworten gebeten. Mit Auskunftsverpflichtung stellen die Interviewer, die auf Wunsch Personalausweis und Interviewausweis vorlegen, im Wesentlichen Fragen zu persönlichen Merkmalen, vom Alter bis zum Erwerb.

Das Zusatzprogramm umfasst in diesem Jahr Fragen zur betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Die Haushalte haben die Möglichkeit, den Fragebogen selbst auszufüllen und mit der Post an das Landesamt zu schicken. Das Amt hat aber darum gebeten, die Fragen möglichst direkt zu beantworten.