IHK stellt Kooperations-Möglichkeiten mit Sportvereinen gegen Fachkräftemangel vor

Ausbildung in Neuss : Mit Kooperationen gegen den Fachkräftemangel

Wie Schulen und Sportvereine Unternehmen helfen können, Jugendliche für Ausbildungsberufe zu begeistern, das wurde in der Veranstaltung „Kooperationen mit Mehrwert“ vorgestellt, zu der die Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein eingeladen hatte.

Vertreter aller Bereiche waren gekommen, um zu diskutieren, sich zu vernetzen und in Workshops gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels seien „Kooperationen eine gute Plattform für Unternehmen, um Jugendliche früh auf sich aufmerksam zu machen“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. Junge Menschen für eine duale Berufsausbildung zu gewinnen, würde immer schwieriger. Auf neue und bereits bewährte Strategien müssten Unternehmen dann zurückgreifen. So würden IHK-Konzepte wie das Projekt „Wirtschaft.Sport.Ausbildung“, das dieses Jahr gestartet ist und von den Stadt- und Kreissportbünden unterstützt wird, und das Projekt „Schule/Wirtschaft“ das bereits seit Jahren Schulen und Unternehmen zusammenführt, gut funktionieren und angenommen werden.

Neben anderen stellte auch Kristina Mertens von der Herbrand Gruppe die im Sommer vereinbarte Kooperation mit dem Fußballclub SC Viktoria 07 Anrath vor.

Über diese Zusammenarbeit versucht das Unternehmen mit rund 20 Standorten, aktiv mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und ihnen Ausbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Darüber hinaus seien auch Sponsoring-Verträge denkbar. „In den Vereinen werden genau die Werte vermittelt, die für Unternehmen wichtig sind: Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kreativität und Verantwortungsbewusstsein“, sagte Mertens.

(NGZ)
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