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Rhein-Kreis Neuss: Hydro: Mitarbeiter trauern um Opfer der Anschläge in Norwegen

Rhein-Kreis Neuss : Hydro: Mitarbeiter trauern um Opfer der Anschläge in Norwegen

Mitarbeiter und Unternehmensleitung der Werke des norwegischen Aluminium-Konzerns Norsk Hydro im Rhein-Kreis Neuss trauern um die Opfer der Attentate in Oslo und auf der Ferieninsel Utoya.

"Hydro ist nicht direkt betroffen, aber für jeden im Konzern ist diese furchtbare Tragödie, die in der Geschichte Norwegens ohne Beispiel ist, ein Schock", sagt Unternehmenssprecher Michael Peter Steffen. Er hofft, dass es den Menschen in Norwegen gelingt, den Schockzustand nach dem Bombenanschlag in Oslo und dem Massaker im Ferienlager auf Utoya mit insgesamt mehr als 90 Toten zu überwinden und sich den "freiheitlichen, friedfertigen, toleranten und demokratischen Geist", der die norwegische Gesellschaft bislang ausgezeichnet habe, zu bewahren.

Im Intranet veröffentlichten Mitarbeiter spontane Beileidsbekundungen, Vorstandsvorsitzender Svein Richard Brandtzæg reagierte mit einer Botschaft an die Belegschaften. Heute will das Unternehmen über weitere Reaktionen beraten. Als Zeichen der Trauer, aber auch der engen Verbundenheit mit Norwegen, könnten etwa die Fahnen vor den Werken auf Halbmast gesetzt oder Kondolenzlisten ausgelegt werden.

(NGZ)