Förderverein des Kunst- und Kulturraums Hombroich: Hommage an Staude

Förderverein des Kunst- und Kulturraums Hombroich : Hommage an Staude

Er gehört zu den profiliertesten deutschen Komponisten neuer Musik: Christoph Staude, der seit einigen Jahren auf der Raketenstation bei Holzheim lebt und vielleicht sogar als "Hauskomponist" der Insel Hombroich bezeichnet werden könnte.

Nicht zukletzt deswegen hat der Verein zur Förderung des Kunst- und Kulturraumes Hombroich nun einen sechskonzertigen Zyklus gewidmet, wie Dr. Rainer Wiertz, Kulturreferent der Stadt Neuss und zugleich Konzert- und Veranstaltungsplaner des Fördervereins erklärt. Eine Hommage, in deren Mittelpunkt sechs Streichquartette Staudes stehen.

Ergänzt durch weitere Werke, die sich "harmonisch" um die jeweiligen Kompositionen des jungen Musikers gruppieren. Er selbst, aber auch der ebenfalls mit Hombroich eng verbundene Kölner Komponist Georg Kröll, haben an der Gestaltung des Programms maßgeblich mitgewirkt, so Wiertz. Als Partner für das Projekt hat Wiertz zudem die Kunststiftung Nordrhein-Westfalen gewonnen.

Am Sonntag (9.11.) spielt das Asasello-Quartett den ersten Zyklus Staudes in der Konzertscheune der Insel Hombroich. Neben seinem Streichquartett erklingen Kompositionen Hugo Wolfs, Anton Weberns und Ludwig van Beethovens. Die weiteren Zyklen sollen dann in lockerer Folge innerhalb des kommenden Jahres aufgeführt werden. SiHo Minekl 2, Sonntag, 9. November, 11 Uhr.

(NGZ)
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