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Förderung des Landes: Rhein-Kreis Neuss kann Modellregion für Wasserstoffmobilität werden

Förderung des Landes NRW : Rhein-Kreis kann Modellregion für Wasserstoffmobilität werden

Wasserstoff soll etwa für Busse und Nutzfahrzeuge genutzt werden oder auch als Stromspeicher. Der Rhein-Kreis Neuss hat gute Chancen, Teil der nordrhein-westfälischen Modellregion für Wasserstoffmobilität zu werden.

Das teilte der Neusser Landtagsabgeordnete Jörg Geerlings (CDU) mit, der dieses Anliegen gemeinsam mit weiteren Abgeordneten parteiübergreifend unterstützt.

Das Land NRW will den Ausbau klimaschonender Wasserstofftechnologie fördern. Aus diesem Grund hat das Wirtschaftsministerium im vergangenen Herbst den Wettbewerb „Modellkommune/-region Wasserstoffmobilität NRW“ ausgeschrieben. Drei Regionen sind inzwischen in der näheren Auswahl und erhalten 1,1 Millionen Euro für die Entwicklung von Feinkonzepten, eine davon ist die Region Düsseldorf/Wuppertal/Rhein-Kreis Neuss. Die Kommunen haben nun bis Ende des Jahres Zeit, ihre Konzepte auszuarbeiten. Aus diesen drei Konzepten wird die Jury dann das beste Konzept zur Modellregion Wasserstoff-Mobilität NRW küren. „Das Land möchte die Regionen dabei unterstützen, ihre Aktivitäten bei der Wasserstoffmobilität auszubauen. So kann die klimafreundliche Transformation des Mobilitätssektors gelingen”, so Geerlings. Für den Rhein-Kreis wäre eine solche Förderung „ein Gewinn, denn wir brauchen mehr Tempo bei der Mobilitätswende“, sagt Geerlings.

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In den Städten Düsseldorf und Wuppertal sowie dem Rhein-Kreis wurden bereits Projekte im Bereich der Brennstoffzellen-Mobilität umgesetzt. Die Wasserstofferzeugung erfolgt zunächst durch den biogenen Anteil von Müllheizkraftwerken sowie mittel- bis langfristig durch Erneuerbare Energien.

Der Wasserstoff soll auch als Speicher in Zeiten geringer Stromnachfrage genutzt werden. Der Einsatz im Mobilitätssektor ist vor allem bei Bussen und Nutzfahrzeugen sowie bei kommunalen und Firmenflotten geplant, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium.

(NGZ)