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Expo Real 2019: Meerbusch ist Top-Wohnstandort und Gewerbeadresse mit Flair

Immobilienmesse Expo Real 2019 : Meerbusch ist Top-Wohnstandort und Gewerbeadresse mit Flair

Die Städte Krefeld und Meerbusch entwickeln gemeinsam ein 80-Hektar-Gebiet für neue Gewerbeansiedlungen an der Autobahn 44. Der aktuelle Planungsstand ist auch ein Thema auf der Internationalen Gewerbemesse Expo Real 2019 in München.

In Sachen Flächenentwicklung tut Meerbusch das eine, ohne das andere zu lassen. Auf der einen Seite werden in den kommenden Jahren weitere Wohnbauflächen entwickelt, um dem gestiegenen Bedarf gerecht zu werden. „Auf der Fläche der ehemaligen Barbara-Gerretz-Schule in Osterath wird zentrumsnah ein qualitätsvolles innerstädtisches Wohngebiet mit etwa 120 Wohneinheiten, insbesondere für die älteren Bürgerinnen und Bürger, entstehen“, erklärt Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage.

Entlang der Bahntrasse in Meerbusch-Osterath rund um die Stadtbahnhaltestelle Kamperweg ist die Entwicklung eines großen Wohngebietes in der Planung, auf der bis 2030 rund 700 Wohneinheiten entstehen. Im Bau bzw. in der Planung sind drei neue Kindertagesstätten sowie der Ausbau von Grundschulen.

Auf der anderen Seite arbeitet die Stadt weiter an ihrem Weg vom Wohn- zum modernen Wirtschaftsstandort. Rege Bautätigkeit herrscht derzeit im Gewerbegebiet Bundenrott in Strümp. Bis Ende des Jahres, so schätzt man im Rathaus, wird ein Großteil der Unternehmen seine neuen Geschäftsräume bezogen haben. In diesem Gewerbegebiet ist dann nur noch ein Gewerbegrundstück von rund 9000 Quadratmetern verfügbar.

Nur noch zwei freie Flächen für hochwertige Unternehmensansiedlungen befinden sich im Businesspark Mollsfeld unmittelbar an der A44 in Osterath. Hier trifft man auf renommierte Nachbarn wie Druckerhersteller Epson und Kyocera oder auch das Medizintechnik-Unternehmen Medtronic (unter anderem führend in Entwicklung und Vertrieb von Herzschrittmachern), die in Meerbusch ihre Europa- oder Deutschlandzentralen eingerichtet haben. Insgesamt verzeichnet Wirtschaftsförderer Stephan Benninghoven eine hohe Nachfrage nach Gewerbeflächen, derzeit läuft eine Auswertung der Anfragen. Mit der Stadt Krefeld zusammen will die Stadt ein rund 80 Hektar großes Gewerbegebiet südlich und nördlich der A44 entwickeln. Der Standort des interkommunalen Gewerbegebietes, so der Wirtschaftsförderer, weist durch seine unmittelbare Lage an der A44 und der Nähe zum Flughafen Düsseldorf besondere Vorteile auf. Beide Kommunen sehen für die Ansiedlung schwerpunktmäßig Unternehmen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung.

Die Meerbusch-Delegation, bestehend aus Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, dem Technischen Beigeordneten Michael Assenmacher sowie Wirtschaftsförderer Benninghoven, wird daher in München dieses Projekt ganz besonders nach vorne stellen. „Die größte europäische B2B-Fachmesse in Europa bietet beste Voraussetzungen für Aufbau und Pflege von Kontakten, denen in diesem Jahr das Augenmerk im Hinblick auf die Entwicklung des interkommunalen Gewerbegebietes Meerbusch / Krefeld gilt“, sagt die Bürgermeisterin. Dieses Gewerbegebiet werde den Wirtschaftsstandort Meerbusch perspektivisch weiter voranbringen.

Auch in diesem Jahr fehlt ein traditionsreicher Name nicht auf der Expo: Böhler. Der frühere Standort des Böhler-Stahlwerks in Büderich, dessen Wurzeln mehr als 100 Jahre zurückreicht, ist inzwischen ein Gewerbepark mit historischem Industrie-Charme. Auf 23 Hektar sind mehr als 100 Unternehmen ansässig. Der Gewerbepark ist aber auch als Location bei Messeveranstaltern sehr beliebt. Alljährlich findet hier unter anderem die Gallery (internationale Fashion Trade Show), die Art Düsseldorf (Kunstmesse) sowie die Gallery Shoes (Messe für Schuhe und Accessoires) statt.