Immobilienmesse Expo Real 2019 Jüchen punktet mit Infrastruktur und günstigen Grundstückspreisen

Jüchen · Die Pläne für das neue Gewerbegebiet an der Grenze von Jüchen und Grevenbroich werden konkret: 2020 soll das Gebiet auf der Expo Real vorgestellt werden.

 Im kommenden Jahr will Jüchen das Interkommunale Gewerbegebiet auf der Expo Real präsentieren.

Im kommenden Jahr will Jüchen das Interkommunale Gewerbegebiet auf der Expo Real präsentieren.

Foto: Berns, Lothar (lber)

Die Stadt Jüchen wird in diesem Jahr nicht auf der Expo Real in München vertreten sein. Zwei Begründungen liefert das Rathaus: Für eine Präsentation des Interkommunalen Gewerbegebietes mit der Stadt Grevenbroich sei es noch ein wenig zu früh. „Wir rechnen mit der Herabstufung der A­­ 540 zur B 59 zum Anfang des kommenden Jahres. Die Planungen für die Erschließung des Gebiets haben begonnen. Alle Projektbeteiligten möchten die dortigen Flächen möglichst schnell den interessierten Unternehmen zur Verfügung stellen, um dem Strukturwandel in der Region mit neuen, qualifizierten Arbeitsplätzen zu entgegnen“, sagt Wirtschaftsförderer Thomas Schröder.

„Wir gehen davon aus, dass wir im nächsten Jahr das Gebiet auf der Expo Real präsentieren können.“ Die Vorteile der ausgeguckten Fläche sind lange bekannt. Unter anderem wird ein 24-Stunden-Betrieb an sieben Tagen der Woche angestrebt.

Das zweite Argument gegen die Reise nach Bayern: Für die derzeit noch verfügbaren Gewerbeflächen gebe es ausreichend Interessenten, mit denen die Wirtschaftsförderung in Kontakt stehe.

In der Wirtschaftsförderung gehen Flächenanfragen sowohl von Unternehmen aus der Stadt als auch von außerhalb ein. „Die Unternehmen in der Stadt brauchen dringend Gewerbeflächen um wachsen zu können“, betont Thomas Schröder. Die externen Unternehmen schätzten an Jüchen insbesondere die gute Lage, die hervorragenden Anbindungen an die Bahn und die Autobahn. „In gut 30 Minuten steht man vor dem Kölner Dom, an den Kasematten in Düsseldorf oder ist in den Niederlanden. Die sehr gute Infrastruktur und die vergleichsweise günstigen Grundstückspreise sind ein weiteres Argument.“

Insbesondere die weichen Standortfaktoren, wie die vorhandenen Kindergärten und Schulen, sind nach Ansicht der Verantwortlichen gute Argumente, Unternehmen aus der Region für die Stadt Jüchen zu begeistern. Die „Überschwapp-Effekte“ der Rheinschiene seien zu spüren, denn in den Ballungsräumen der Metropolen seien Flächen für Erweiterungen kaum noch vorhanden.

Um dem Strukturwandel in der Region des Rheinischen Reviers und dem „endogenen Bedarf“ zu begegnen, sei die Ausweisung weiterer Gewerbeflächen auch in Jüchen dringend nötig. Wirtschaftsförderung gilt in Jüchen als Chefsache. „Der Bürgermeister und die Politik wissen, dass der Strukturwandel nur gelingen kann, wenn es der Wirtschaft gut geht. Das spüren die Unternehmen und sie haben einen direkten Draht ins Rathaus“, berichtet Thomas Schröder.

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