Rhein-Kreis Neuss: Euregio-Ausschuss bewilligt Fördermittel

Rhein-Kreis Neuss: Euregio-Ausschuss bewilligt Fördermittel

Mit den Fördermitteln sollen grenzüberschreitende Projekte in Deutschland und den Niederlanden umgesetzt werden.

Der Interreg-Ausschuss der Euregio Rhein-Maas-Nord hat drei deutsch-niederländische Kooperationsprojekte genehmigt. Damit fließen rund 69.000 Euro an Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) direkt an Vereine, Behörden und Unternehmen, die ein grenzüberschreitendes Projekt umsetzen, das den Bürgern im Grenzgebiet unmittelbar zu Gute kommen soll.

Den Auftakt machte das Projekt "Immobilien ohne Grenzen", das der Interreg-Ausschuss mit einem Zuschuss von 25.000 Euro genehmigte. Durch das Projekt soll der grenzüberschreitende Wissenstransfer in den Bereichen "Transformation von Wohnimmobilien", "Vermarktung von Logistikflächen", "Grenzüberschreitende Planungen von Einzelhandelsentwicklungen" und "Nachhaltigkeit" verstärkt und gefördert werden. Zustimmung erhielt auch die Initiative "KIM: Klasse ins Museum", die das museumspädagogische Angebot der Region insbesondere für Schulen sichtbar machen- und aufbereiten soll.

Das Projekt "Residenz Niederrhein" wurde ebenfalls genehmigt. Dabei soll die deutsch-niederländische Grenzregion drei Kulturschaffenden aus den Sparten Kunst, Literatur und Theater als Inspirationsquelle für das Entstehen neuer, zeitgenössischer Werke dienen. Das Projekt soll den Bürgern neue Einblicke in den Lebensraum "Euregio" gewähren.

Der Euregio Rhein-Maas-Nord gehören insgesamt 30 Mitglieder aus Deutschland und den Niederlanden an. Auf niederländischer Seite sind es zum Beispiel die Städte Venlo und Roermond sowie die Gemeinden Venray und Peel en Maas, auf deutscher Seite gehören neben dem Rhein-Kreis Neuss auch die Städte Düsseldorf, Mönchengladbach und Krefeld dazu. Dort traf sich der Interreg-Ausschuss auch zu seiner jüngsten Sitzung.

Die dabei genehmigten Projekte sind Teil des Rahmenprojekts "People to People" der Euregio Rhein-Maas-Nord, über das grenzüberschreitende Initiativen gefördert werden können. Die Fördermittel aus dem EFRE fließen direkt an Vereine, Behörden und Unternehmen, die ein grenzüberschreitendes Projekt umsetzen, das den Bürgern im Grenzgebiet unmittelbar zu Gute kommt.

Insgesamt stehen bis zum Jahr 2020 1,8 Millionen Euro aus diesem Fonds für die Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit in der Region zur Verfügung. Die europäischen Fördermittel können bei der der Euregio Rhein-Maas-Nord mit Sitz in Mönchengladbach beantragt werden.

(NGZ)