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Erster Omikron-Fall im Rhein-Kreis

Corona im Rhein-Kreis : Erster Omikron-Fall im Rhein-Kreis

Bei einer 77 Jahre alten Frau aus Kaarst wurde die Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Das teilte der Rhein-Kreis am Sonntag mit.

Im Rhein-Kreis Neuss ist aktuell bei 2892 Personen (Vortag: 2904) eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Davon sind 1175 Infizierte (Vortag: 1193) vollständig geimpft. Aufgrund ihrer Erkrankung mit dem Coronavirus befinden sich aktuell 18 Personen (Vortag: 16) in einem Krankenhaus, von denen 5 (Vortag: 5) vollständig geimpft sind. Unverändert 391 Menschen sind an den Folgen einer Erkrankung mit dem Coronavirus verstorben. Kreisweit 24.758 Personen (Vortag: 24.616) sind wieder von der Infektion genesen. Das teilte der Rhein-Kreis mit.

Der 7-Tage-Inzidenz-Wert des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt für den Rhein-Kreis Neuss bei 250,9 (Vortag: 285,4).

Bei einer 77-jährigen Frau aus Kaarst wurde die Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Unter den im Kreisgebiet aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in 902 Fällen (Vortag: 963) die Delta-Variante und in einem Fall die Omikron-Variante nachgewiesen. Dabei gibt es aktuell keinen Hot-Spot. Der Rhein-Kreis Neuss untersucht seit Ende Januar alle in den Testzentren Neuss und Grevenbroich sowie durch die mobilen Testteams entnommenen positiven Corona-Tests auf ihre Sequenzierung.

Seit Pandemie-Beginn wurden im Rhein-Kreis Neuss 28.041 (Vortag: 27.911) Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Von den aktuell 2892 Infizierten gehören 790 (Vortag: 786) der Gruppe der unter 20-Jährigen an. Zurzeit sind 2487 Personen (Vortag: 2399) als begründete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-Gesundheitsamtes durch die jeweilige Stadt in Quarantäne gesetzt.

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Die derzeit mit dem Coronavirus infizierten Personen verteilen sich wie folgt auf die Städte und die Gemeinde im Kreis:

Neuss: 1224 (Vortag: 1 225)
Dormagen: 403 (Vortag: 422)
Grevenbroich: 260 (Vortag: 270)
Meerbusch: 366 (Vortag: 367)
Kaarst: 222 (Vortag: 288)
Korschenbroich: 202 (Vortag: 201)
Jüchen: 149 (Vortag: 140)
Rommerskirchen: 66 (Vortag: 61)

„Impfungen sind weiter der Schlüssel zum Erfolg bei der Bewältigung der Pandemie. Neben den Auffrischungsimpfungen ist es vor allem wichtig, dass sich alle noch Ungeimpften impfen lassen. Es gibt keinen Grund, noch weiter mit einer Impfung zu warten“, appelliert Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. „Mit jeder Impfung schützen wir auch Kinder und Vorerkrankte, für die es noch keinen Impfstoff gibt“, sagt Petrauschke, der dazu aufruft, schnellstmöglich einen Impftermin beim Haus- oder Betriebsarzt zu vereinbaren oder die Möglichkeit zu nutzen, sich ohne Termin bei einem der mobilen Impfangebote des Kreises und der Kassenärztlichen Vereinigung oder in deren stationärer Impfstelle in Neuss impfen zu lassen.

Das wichtigste Ziel sei aktuell, die vierte Infektionswelle zu brechen, erläutert Petrauschke. Dies sei unerlässlich, um eine drohende Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden und Menschenleben zu schützen. „Jeder einzelne ist nun aufgerufen, eigenverantwortlich zu handeln und nicht unbedingt notwendige Infektionsgefahren zu vermeiden. Hierzu gehört neben einer Reduzierung von Kontakten auch, möglichst eine Maske zu tragen – sei es in der Schule am Arbeitsplatz oder bei Kontakten in der Freizeit.

„Machen Sie auch von der Möglichkeit des kostenlosen Antigen-Schnelltest Gebrauch“, so der Landrat. „Schnelltests sind weiter ein wichtiger Baustein der Pandemiebekämpfung und helfen dabei, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Auch wenn man selbst keine Symptome hat, kann man andere anstecken, die dann möglicherweise einen schweren Verlauf haben.“

Für wichtige Fragen hat das Kreis-Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181 601-7777 eine Hotline eingerichtet. Diese ist montags bis freitags von 8 bis18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Aktuelle Informationen und weitere Statistiken finden sich auf der Kreis-Homepage unter www.rhein-kreis-neuss.de/corona.

(NGZ)