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Engpass bei Biontech: Impfungen des Rhein-Kreises vorrangig mit Moderna

Engpass bei Biontech : Impfungen des Rhein-Kreises vorrangig mit Moderna

Da aktuell nur noch wenige Impfdosen des Vakzins von Biontech verfügbar sind, wird bei den Angeboten des Rhein-Kreises verstärkt auf Moderna gesetzt.

(NGZ) Bei den Impfangeboten der Koordinierenden Covid-Impfeinheit wird ab Donnerstag in der Regel unabhängig vom Alter der mRNA-Impfstoff des Herstellers Moderna verimpft. Grund hierfür ist nach Angaben des Kreises, dass aufgrund der Vielzahl der Impfungen der vergangenen Wochen und der momentan geringen Liefermengen aktuell nur noch wenige Impfdosen des Vakzins von Biontech verfügbar sind. Das Land hat daher in seinem aktuellen Impferlass klargestellt, dass Personen unter 30 nach ärztlicher Aufklärung und Risikoakzeptanz der zu impfenden Person auch mit Moderna geimpft werden können. Die Europäische Arzneimittelagentur hat für den Impfstoff eine Zulassung ab zwölf Jahren erteilt.

Biontech kann aktuell ausschließlich im Impfzentrum des Kreises in der Hammfeldhalle (startet am Donnerstag) und in der Regel nur bei allen Jugendlichen im Alter von zwölf bis 17 Jahren sowie Schwangeren geimpft werden. Darüber hinaus ist bei allen Angeboten weiter das nur für Personen ab 18 Jahren zugelassene Vakzin von Johnson & Johnson verfügbar.

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„Moderna ist genauso wirksam wie Biontech. Es gibt daher keinen Grund, mit der Impfung zu zögern“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Impfberechtigt sind bei allen Angeboten Einwohner Nordrhein-Westfalens ab zwölf Jahren.

Impfwillige müssen lediglich ihren Lichtbildausweis mitbringen. Zudem soll möglichst der ausgefüllte Anamnese- und Einwilligungsbogen für einen mRNA-Impfstoff oder einen Vektor-Impfstoff (Johnson & Johnson) und – insbesondere bei Auffrischimpfungen – ein Impfausweis vorgelegt werden. Für Booster-Impfungen ist lediglich der Einwilligungsbogen erforderlich. Die Unterlagen sind online unter www.rhein-kreis-neuss.de/coronaimpfung verfügbar.

(NGZ)